Natürliche Zusammenhänge
Erdbeeren wachsen im Garten und nicht in der Dose. Kinder erleben im Familiengarten natürliche Zusammenhänge als spannendes Abenteuer, das man schmecken und riechen kann. So lernen sie spielerisch den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Selbst Computerkids entdecken hier noch Dinge, die ihnen das Internet nicht vermitteln kann.
|
Verein Pünten im Vogelsang
Geschichte
Familiengärten haben in der Arbeiterstadt Winterthur eine lange Tradition. Die Pünten dienten lange Zeit dazu, die schmalen Haushalstbudgets zu decken.
Heutzutage sehen die meisten PüntikerInnen in der Bewirtschaftung ihrer Parzelle einen sinnvollen Ausgleich zur Arbeitswelt. Die Pflege und das Verständnis der Natur nimmt einen breiten Platz ein. Das Vorurteil vom spiessigen Schrebergärtner, der seine Salatköpfe mit dem Lineal ausrichtet, gehört - zumindest bei uns - längst zur Vergangenheit.
Die Pünten im Vogelsang existieren bereits seit den 20er-Jahren dieses Jahrhunderts, als das Breite-Vogelsang-Quartier zu erblühen begann. Das rund 17'000 Quadratmeter grosse Areal war von jeher im Besitz der Stadt Winterthur.
In das Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit gerieten die Pünten Anfang der 90er-Jahre, als die Stadtverwaltung aufgrund des damaligen knappen Wohnraumes auf dem Areal eine Wohnüberbauung plante. Die PächterInnen wehrten sich mit einer Unterschriftensammlung, die zu einer Volksabstimmung führte. Diese brachte - für die meisten überraschend - ein deutliches Ja zum Erhalt der Pünten.
Anfang 1998 begann die Stadt Winterthur mit der Sanierung des Areals und verpachtete das Gelände dem neugegründeten Verein Pünten im Vogelsang (PIV), der seither die Vogelsang-Pünten verwaltet.
|