Deutsch Grammatik


Grammatik nach "Welt der Wörter" ab 2. und 3. Klasse
Auf dieser Seite sind die wichtigsten Begriffe erklärt und mit Farben so gekennzeichnet, dass für Mittelschulanwärter(innen) klar ist, was man in der 2. bzw. der 3. Klasse etwa beherrschen sollte und was nicht.
Die Bedeutung der Farben:
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Wird nicht ausdrücklich gefordert und doch vorausgesetzt!
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Bis Ende 1. Klasse wird dieser Stoff vorausgesetzt.
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2. Klasse: Lerne alles ausser BLAU und ROT!
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3. Klasse: Lerne alles ausser ROT!
Die ROT markierten Begriffe werden überhaupt nicht geprüft!
4
A
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
Kurzform: alle Begriffe auf einer A4-Seite: DOWNLOAD
1
Adjektiv Wortart. Deklinierbare Wörter, die sich so verwenden lassen:
Das ist ein schönes Lied. Das Lied ist schön. Er singt schön.
Adjektive können gesteigert werden (Vergleichsformen): schön, schöner, am schönsten. Adjektive bezeichnen vor allem Eigenschaften und Merkmale.
1
Akkusativ Wenfall. Ich sehe einen Baum. Ich sehe ihn.
>> Fälle >> Deklination
2
Akkusativobjekt Satzglied. Das Akkusativobjekt besetzt die Wen/Was-Stelle des Verbs. Es steht im Akkusativ. Sie trägt einen roten Regenmantel. Sie grüsst ihn.
>> Objekte
3
Aktiv Das Aktiv und das Passiv sind Formen des Verbs.
Aktiv (Tatform): Er trägt den Koffer. Passiv (Leideform): Der Koffer wird getragen.
1
Artikel Begleiter des Nomens. Die Artikel gehören zur Wortart Pronomen.
Bestimmte Artikel: der, die, das. Unbestimmte Artikel: ein, eine, ein.
3
Attribut Beifügung zum Kern des Satzglieds. Satzglieder, die mehrere Wörter umfassen, bestehen aus einem Kern und aus Attributen (lat. attribuere: beifügen), die den Kern näher beschreiben. Ein Satzglied kann ein oder mehrere Attribute aufweisen.
Er kennt viele Leute. Das ist ein edler Ring.
Es ist der Ring des Polykrates.
Polykrates war einst Herrscher von Samos.
Er wollte sich von seinem Ring trennen.
3
Beifügung Anderes Wort für Attribut.
3
beiordnende Konjunktion Partikel. Bindewort. Beiordnende Konjunktionen verknüpfen grammatisch gleichwertige Teilsätze sowie Satzglieder.
Beiordnende Konjunktionen sind z.B.
aber, denn, doch/jedoch, oder, sondern, und ...
>> unterordnende Konjunktion
1
Bestimmungswort >> zusammengesetztes Nomen
0
Bindewort Anderes Wort für Konjunktion
1
Buchstabe Schriftzeichen Aa, Bb, Cc...
1
Dativ Wemfall. Dieses Buch gehört meinem Freund. Es gehört ihm.
>> Fälle >> Deklination
2
Dativobjekt Satzglied. Das Dativobjekt besetzt die Wem-Stelle des Verbs. Es steht im Dativ.
Dieses Buch gehört meinem Freund. Es gehört ihm.
>> Objekte
1
Deklination Veränderung der Nomen, Adjektive und Pronomen nach den Fällen.
Der alte Mann, den alten Mann, dem alten Mann(e), des alten Mannes. Ich, mich, mir, meiner.
1
deklinierbar Veränderung der Nomen, Adjektive und Pronomen nach den Fällen.
Der alte Mann, den alten Mann, dem alten Mann(e), des alten Mannes. Ich, mich, mir, meiner.
1
deklinierbare Wörter Veränderung der Nomen, Adjektive und Pronomen nach den Fällen.
Der alte Mann, den alten Mann, dem alten Mann(e), des alten Mannes. Ich, mich, mir, meiner.
1
deklinieren Veränderung der Nomen, Adjektive und Pronomen nach den Fällen.
Der alte Mann, den alten Mann, dem alten Mann(e), des alten Mannes. Ich, mich, mir, meiner.
3
Demonstrativpronomen Begleiter oder Stellvertreter des Nomens.
Demonstrativpronomen weisen wie mit dem Zeigefinger auf etwas hin (hinweisendes Pronomen; lat. demonstrare: zeigen).
Der, die, das, dieser, jener, derselbe.
Gehört dir dieses oder jenes Velo? Willst du dies oder das?
Ist das dieselbe, die schon gestern angerufen hat?
1
direkte Rede Wörtliche Rede. Er fragte: „Kommst du mit?“
>> indirekte Rede
2
Eigenname Peter besuchte die Familie Racine in Lausanne.
1
Einfacher Satz Satz, der auf nur einer verbalen Wortkette beruht.
Er ist gestern Abend mit dem letzten Zug angekommen. Er ist angekommen.
1
Ersatzprobe Probeweiser Ersatz eines Ausdrucks durch einen anderen. Die Ersatzprobe hilft z. B. beim Bestimmen des Falls. >> Fälle
1
Fälle Formveränderung der Nomen, Adjektive und Pronomen. Es gibt vier Fälle: Nominativ (wer/was?), Akkusativ (wen/was?), Dativ (wem?), Genitiv (wessen?).
1
Fremdwort Ein aus einer anderen Sprache übernommenes Wort, dem man die fremde Herkunft noch anmerkt (z. B. an der Aussprache oder der Schreibweise). Café, Coiffeur, Chicorée, Team.
>> Lehnwort
1
Futur I Zeitform des Verbs. Sie wird bald kommen.
2
Futur II Zeitform des Verbs. Er wird krank gewesen sein. Sie wird ein Buch gelesen haben.
1
Genitiv Wesfall. Er rühmt sich seiner Leistungen. Das ist die Schwester meines Freundes.
>> Fälle >> Deklination
2
Genitivobjekt Satzglied. Das Genitivobjekt besetzt die Wessen-Stelle des Verbs. Es steht im Genitiv. Er bedarf deines Rates. Er erinnert sich ihrer.
>> Objekte
2
Geschlecht Nomen haben ein Geschlecht. Männlich: der Baum, weiblich: die Sonne, sächlich: das Tor.
0
Geschlechtswort Anderes Wort für Artikel.
1
Grundwort >> zusammengesetztes Nomen
3
Hauptsatz Teilsatz, der keinem anderen Teilsatz untergeordnet ist. Hauptsätze sind einander beigeordnet (= grammatisch gleichwertig). Den Hauptsätzen untergeordnet sind die Nebensätze.
HS + HS: Hannes ist schon weg, Ines ist noch da.
HS + NS: Ich hoffe, dass ihr uns bald besucht.
>> Satzverbindung >> Satzgefüge
1
Hilfsverb Sein, haben, werden nennen wir Hilfsverben, wenn sie zur Bildung mehrwortiger Verbformen verwendet werden (z. B. zur Bildung von Zeitformen).
Du bist es gewesen. Du hast gewartet. Sie wird kommen.
3
Imperativ Modus des Verbs. Befehlsform. Schweig! Schweigt!
4
Imperfekt Anderes Wort für Präteritum
4
Indefinitpronomen Begleiter oder Stellvertreter (frz. indéfini: unbestimmt). Indefinitpronomen sind Wörter wie jemand, etwas, alle, kein, nichts, niemand. Indefinitpronomen haben eine unbestimmte Bedeutung.
2
Indikativ Modus des Verbs. Wirklichkeitsform. Er kommt. Das stimmt.
1
indirekte Rede Abhängige, nicht wörtliche Rede. Er fragt, ob das stimme.
>> direkte Rede
3
indirekter Fragesatz Nebensatz, der von einem Fragewort eingeleitet wird (Interrogativpronomen, Fragepartikel). Die Personalform steht im indirekten Fragesatz am Schluss. Frag sie, ob sie mit uns kommen möchte.
Sag mir bitte, wie spät es ist.
Weisst du, wem dieses Buch gehört?
1
Infinitiv Grundform des Verbs. Singen, husten, keuchen.
1
Infinitivprobe Verwandlung eines konjugierten Verbs in den Infinitiv. Mit der Infinitivprobe können wir das Subjekt eines Satzes ermitteln (indem wir die verbale Wortkette bilden).
4
Infinitivsatz Nebensatz, dessen verbaler Teil aus einem Infinitiv mit "zu" besteht.
Er versucht (,) dieses Problem rasch zu lösen.
Sie macht Waldläufe (,) um sich fit zu halten.
Er lügt (,) ohne nur ein bisschen rot zu werden.
3
Interrogativpronomen Begleiter oder Stellvertreter des Nomens. Fragepronomen (frz. interroger: fragen).
Wer, welcher, was für einer, was für welche?
3
Kern des Satzgliedes Satzglieder, die aus mehreren Wörtern bestehen, enthalten einen Kern und Attribute (Beifügungen). Der Kern besteht oft aus einem Nomen. Bei Präpositionalgefügen zählen wir zum Kern auch die Präposition, die das Satzglied bestimmt.
0
Klangprobe Verdeutlichen des Sinns eines Satzes bzw. eines Texts durch lautes Sprechen/Lesen.
0
Kommunikation Verständigung
2
Komparativ Vergleichsform des Adjektivs (frz. comparer: vergleichen). Vergleichsformen: Positiv: schön, hart; Komparativ: schöner, härter; Superlativ: am schönsten, am härtesten.
1
Konjugation Veränderung des Verbs nach Person und Zeit.
Ich komme, du kommst, er kommt, wir...; ich kam, du wirst kommen, er ist gekommen, sie war gekommen...
1
konjugierbar Veränderung des Verbs nach Person und Zeit.
Ich komme, du kommst, er kommt, wir...; ich kam, du wirst kommen, er ist gekommen, sie war gekommen...
1
konjugieren Veränderung des Verbs nach Person und Zeit.
Ich komme, du kommst, er kommt, wir...; ich kam, du wirst kommen, er ist gekommen, sie war gekommen...
1
Konjunktion Partikel. Konjunktionen werden auch Bindewörter genannt. Sie verbinden Wörter, Teilsätze und Sätze miteinander. Wir unterscheiden beiordnende und unterordnende Konjunktionen:
Beiordnende Konjunktionen verknüpfen grammatisch gleichwertige Teilsätze sowie Satzglieder. Beiordnende Konjunktionen sind z.B. aber, denn, doch/jedoch, oder, sondern, und ...
Unterordnende Konjunktionen leiten Nebensätze ein. Unterordnende Konjunktionen sind z.B. dass, damit, indem, obwohl, sofern, weil ...
3
Konjunktionalsatz Nebensatz, der von einer unterordnenden Konjunktion eingeleitet wird. Die Personalform steht im Konjunktionalsatz normalerweise am Schluss.
Ich hoffe, dass Servette Meister wird.
Servette wurde nicht Meister, obwohl es Favorit war.
2
Konjunktiv Modus des Verbs. Möglichkeitsform. Wir unterscheiden Konjunktiv I und Konjunktiv II.
2
Konjunktiv I Mit dem Konjunktiv I kennzeichnen wir die indirekte Rede: Er sagt, das stimme nicht.
2
Konjunktiv II Mit dem Konjunktiv II kennzeichnen wir Gedachtes, nur Vorgestelltes:
Das gelänge mir sicher, wenn ich nur etwas mehr Zeit hätte.
1
Konsonant Mitlaut
0
Lehnwort Ein aus einer fremden Sprache übernommenes Wort, das sich in seiner Aussprache und Schreibweise der deutschen Sprache angepasst hat: Kaffee (frz. café), Streik (engl. strike). >> Fremdwort
2
Modalform Verbform, die den Modus ausdrückt.
1
Modalverb Dürfen, können, mögen, müssen, sollen, wollen nennen wir Modalverben, wenn sie zusammen mit dem Infinitiv eines anderen Verbs verwendet werden.
Er darf bleiben. Du kannst mitkommen. Wir haben das machen müssen.
Modalverben bezeichnen die Umstände, unter denen etwas geschieht (lat. modus: die Art, die Weise).
2
Modus Aussageweise des Verbs. Es gibt die folgenden Modi: den Indikativ, den Konjunktiv I und den Konjunktiv II sowie den Imperativ. Die entsprechenden Verbformen nennen wir Modalformen.
3
Nebensatz Teilsatz, der einem anderen Teilsatz grammatisch untergeordnet ist.
Wir unterscheiden folgende Nebensatzarten:
Konjunktionalsätze: Sie fehlt, weil sie krank ist.
Relativsätze: Wer ist die Dame, die uns grüsste?
Indirekte Fragesätze: Sag mir, wie spät es ist.
Uneingeleitete Nebensätze: Ich weiss, er lügt nie.
Infinitivsätze: Sie versucht(,) dem Verletzten zu helfen.
Partizipialsätze: Er ging, uns freundlich grüssend.
>> Hauptsatz >> Satzgefüge
1
Nomen Wortart. Oft auch Namenwort oder Substantiv genannt. Nomen sind deklinierbar und haben ein Geschlecht: der Mann, des Mannes; die Blume, das Wetter.
1
Nominativ Werfall. Die Frau lächelt. Er kennt das genau.
>> Fälle >> Deklination
2
Objekte Satzglieder. Die Objekte besetzen im Satz die Wen/Was-Stelle, die Wem-Stelle und die Wessen-Stelle des Verbs.

Schenken: Wem? Wen/was?

Die Eltern schenken

ihrem Enkelkind

ein Fahrrad.

Wem-Stelle

Wen-Stelle

Dativobjekt

Akkusativobjekt

Bedürfen: Wessen?

Er bedarf

deines Rates.

Wessen-Stelle

Genitivobjekt

Wir bezeichnen die Objekte nach dem Fall, in dem sie stehen.
Das Akkusativobjekt besetzt die Wen/Was-Stelle des Verbs.
Das Dativobjekt besetzt die Wem-Stelle des Verbs.
Das Genitivobjekt besetzt die Wessen-Stelle des Verbs.
1
Partikel Wortart. Alle unveränderbaren Wörter nennt man Partikeln (Einzahl: die Partikel).
1
Partizip Verbform. Partizip I: lachend, singend
Partizip II: gelacht, gesungen, verrutscht, überlegt
4
Partizipialsatz Nebensatz, dessen verbaler Teil aus einem Partizip besteht. Er spähte hinauf, die Augen mit der Hand beschattend. Kaum zu Hause angekommen(,) beginnt sie die Arbeit.
3
Passiv Das Aktiv und das Passiv sind Formen des Verbs. Passiv (Leideform): Der Koffer wird getragen. Aktiv (Tatform): Der Mann trägt den Koffer. Das Passiv wird mit dem Hilfsverb werden und dem Partizip II gebildet. Im Passiv wird der „Täter“ häufig nicht genannt: Der Koffer wird getragen (von einem Mann).
1
Perfekt Zeitform des Verbs. Er hat angerufen. Sie ist mitgekommen.
1
Personalform Verbform, an der man die Person (ich, du, er...) ablesen kann: lachst (du), lacht (er, sie, es bzw. ihr)
Er wartete auf ihn. Er hat auf ihn gewartet.
Er hat auf ihn warten müssen.
Er wartet das Ende des Spiels ab.
>> verbale Teile
1
Personalpronomen Stellvertreter des Nomens. Ich, mich, mir, meiner; du, er, wir, ihr, sie.
2
Plural Mehrzahl
1
Plusquamperfekt Zeitform des Verbs. Sie hatte gelacht. Sie war gekommen.
2
Positiv Vergleichsform des Adjektivs (frz. comparer: vergleichen). Vergleichsformen: Positiv: schön, hart; Komparativ: schöner, härter; Superlativ: am schönsten, am härtesten.
3
Possessivpronomen Begleiter oder Stellvertreter des Nomens. Possessivpronomen bezeichnen Besitz oder Zugehörigkeit.
Mein, dein, sein, unser, euer, ihr; der meine, der deine, der seine, der unsre, der eure, der ihre.
4
Prädikat Anderes Wort für verbale Teile
1
Präposition Partikel. Präpositionen werden auch Vorwörter genannt.
Präpositionen sind Wörter wie in, auf, vor, nach... Präpositionen verlangen einen bestimmten Fall vom zugeordneten Ausdruck: Er steigt auf einen Tisch (auf wen?).
3
Präpositionalgefüge Satzglieder, die von einer Präposition bestimmt sind. Man spricht von ihr. Er kommt aus dem Keller. Er sass der Präsidentin gegenüber.
1
Präsens Zeitform des Verbs. Sie kommt. Wir gehen. Ich bleibe.
1
Präteritum Zeitform des Verbs. Er kam. Wir gingen. Ich blieb.
1
Pronomen Wortart. Alle deklinierbaren Wörter, die nicht Nomen oder Adjektive sind. Die Pronomen sind Begleiter oder Stellverteter.
0
Rechtschreibung Schreibweise der Wörter nach Duden 1 „Rechtschreibung“
4
Reflexivpronomen Stellvertreter. Rückbezügliches Pronomen. Ich fürchte mich. Er schämt sich. Wir freuen uns. Ich wasche mich.
3
Relativpronomen Stellvertreter. Relativpronomen beziehen sich meistens auf ein unmittelbar vorangehendes Wort, seltener auf einen ganzen Teilsatz.
Wer kennt die Geschichte von dem Hund, der seinen Herrn rächte? Dieser Hund biss einen Chef, was böse Folgen haben kann.
Relativpronomen können sein: der, die, das, welcher, wer, was.
3
Relativsatz Nebensatz, der von einem Relativpronomen oder einer Relativpartikel (wie, wo) eingeleitet wird. Die Personalform steht im Relativsatz am Schluss.
Das ist die Frau, die mir geholfen hat.
Wo ist das Buch, noch dem er sich erkundigt hat?
Ich habe, was du brauchst. (...das, was...)
Ist es so, wie ich es dir gesagt habe?
Das ist die Stelle, wo ich den Ring verloren habe.
1
Satz Sätze sind die Erzählschritte eines Texts.
2
Satzbau Aufbau der Sätze. Einfache Sätze (verbale Teile und Satzglieder) und zusammengesetzte Sätze (Teilsätze).
Häufige Sonderformen: zusammengezogene Sätze, Satzfragmente.
3
Satzfragment Verkürzter Satz (z.B. „Einwortsätze“ wie „Bitte?“) oder unvollständiger Satz (Fragment: Bruchstück). Ach! Bestimmt? Von mir aus!
3
Satzgefüge Zusammengesetzter Satz, der aus mindestens einem Hauptsatz (HS) und einem Nebensatz (NS) besteht.
HS + NS: Ich weiss, dass er kommt.
HS + NS + NS: Ich weiss, dass er kommt, weil ich ihn kenne.
HS + NS + HS: Er sagt, er kenne den Weg, aber er wirkt nicht sehr überzeugend.
1
Satzglied Satzglieder nennen wir die Einzelwörter oder Wortblöcke, die sich im Satz verschieben lassen, ohne dass sich dabei der Sinn spürbar verändert.
>> Verschiebeprobe
3
Satzverbindung Zusammengesetzter Satz, der aus Hauptsätzen besteht.
Sie bestellt sich eine Pizza, ich nehme Tortelloni.
Er pfiff seinem Hund, doch der reagierte nicht.
Wir vertrauen ihrem Rat, denn sie kennt sich aus.
1
Satzzeichen Gliederungszeichen der geschriebenen Sprache.
0
Silbe Teile, in die das Wort beim langsamen Sprechen zerfällt. Wun-der-bar, Son-nen-schein
>> Trennregeln
0
Silbentrennung >> Trennregeln
2
Singular Einzahl
0
Stammformen Verbformen: Infinitiv, Präteritum und Partizip II
lachen, lachte, gelacht; singen, sang, gesungen
1
Subjekt Satzglied. Das Subjekt stimmt in der Zahl mit der Personalform überein. Das Subjekt steht im Nominativ.
Das Barometer steigt endlich wieder. Die Wetterprognosen sind gut.
>> Infinitivprobe
2
Substantiv Anderes Wort für Nomen
2
Superlativ Vergleichsform des Adjektivs (frz. comparer: vergleichen). Vergleichsformen: Positiv: schön, hart; Komparativ: schöner, härter; Superlativ: am schönsten, am härtesten.
1
Teilsatz Teilsätze stehen nicht allein, sondern mit (einem) anderen zusammen in einem zusammengesetzten Satz.
Sie erschraken, als er verkündete , er käme wieder.
TS 1 TS 2 TS 3
>> Hauptsatz >> Nebensatz
0
Text Text nennen wir das, was jemand gesagt oder geschrieben hat.
0
Trennregeln Regeln, nach denen man ein Wort trennt (z.B. am Zeilenende).
1
übrige verbale Teile Alle verbalen Teile des Satzes ausser der Personalform.
Die übrigen verbalen Teile könne aus Infinitiv, Partizip II oder Verbzusatz bestehen. Er wartete auf ihn.
Er hat auf ihn gewartet.
Er hat auf ihn warten müssen. Er wartet das Ende des Spiels ab.
4
uneingeleiteter Nebensatz Nebensatz, der nicht mit einem "Einleitewort" beginnt.
Die Personalform steht im uneingeleiteten Nebensatz an erster oder an zweiter Stelle.
Sie behauptete, die sei keine gute Lösung.
Ich hingegen glaube, es geht einfach nicht anders.
Hat man einmal angefangen, geht es schnell vorwärts.
Uneingeleitete Nebensätze kann man leicht in Konjunktionalsätze umformen: Sie behauptet, dass dies ... Wenn man einmal ...
3
unterordnende Konjunktion Partikel. Bindewort. Unterordnende Konjunktionen leiten Nebensätze ein.
Unterordnende Konjunktionen sind z.B. dass, damit, indem, obwohl, sofern, weil ...
1
Verb Wortart. Konjugierbare Wörter: singen, tanzen, denken, schlafen.
2
verbale Klammer Klammer, die durch verbale Teile gebildet wird und den grössten Teil des Satzes umfasst. Er hat vorgestern mehr als eine Stunde auf ihn gewartet.
1
verbale Teile Die platzfesten Teile des Satzes (im Unterschied zu den verschiebbaren Satzgliedern). Die verbalen Teile können aus einer oder mehreren Verbformen (Personalform und übrige verbale Teile) bestehen.
Er wartete auf ihn.
Er hat auf ihn gewartet. Er hat auf ihn warten müssen.
Er wartet das Ende des Spiels ab.
1
verbale Wortkette Infinitiv mit zugeordneten Satzgliedern. Bitte nicht stören; einen guten Tag haben; miteinander ins Kino gehen.
0
Verben mit Vorsilbe Im Unterschied zum abtrennbaren Verbzusatz werden die Vorsilben immer zusammen mit dem Verb in einem Wort geschrieben. Die Betonung liegt auf dem Stammvokal des Verbs.
Verben mit Vorsilbe: geniessen, er genoss; entnehmen, er entnahm; beschreiben, sie beschrieb.
1
Verbzusatz Abtrennbarer Bestandteil eines Verbs. Mitsingen; er singt mit.
2
Vergleichsformen Adjektive lassen sich steigern: schön, schöner, am schönsten, der schönste. Diese Formen des Adjektivs nennen wir Vergleichsformen und bezeichnen sie mit folgenden Begriffen:
Positiv: schön, hart
Komparativ: schöner, härter
Superlativ: am schönsten, am härtesten
1
Verschiebeprobe Probeweises Verschieben von Einzelwörtern oder Wortblöcken im Satz, ohne dass sich dabei der Sinn spürbar ändert.
Mit der Verschiebeprobe kann man die Satzglieder ermitteln.
1
Vokal Selbstlaut
4
Vorwort Anderes Wort für Präposition
0
Wort Kleinste sprachliche Einheit der Rede. Texte sind gegliedert in Sätze und Wörter
1
Wortarten Verben, Nomen, Adjektive, Pronomen, Partikeln
2
Zahlpronomen Begleiter oder Stellvertreter. Zahlpronomen sind Wörter wie eins, zwei, drei...
0
Zeichensetzung >> Satzzeichen
1
Zeitformen Verbformen, welche die Zeit (jetzt, früher, später) ausdrücken. Es gibt sechs Zeitformen: Präsens, Futur I, Präteritum, Perfekt, Futur II, Plusquamperfekt.
1
zusammengesetzter Satz Ein aus zwei oder mehreren Teilsätzen bestehender Satz.
>> Satzverbindung >> Satzgefüge
1
zusammengesetztes Nomen Nomen, das aus zwei oder mehreren Wörtern zusammengesetzt ist. Es besteht aus einem Bestimmungswort und einem Grundwort: Fleischkäse, Beinbruch, Eilpostschalter, Mischwald, Vaterstadt.
2
zusammengezogene Sätze Von zusammengezogenen Sätzen sprechen wir, wenn gemeinsame Teile von Teilsätzen nur einmal genannt werden.
Klaus liest ein Buch, Ines (-) eine Zeitung.
2
zusammengezogene Teilsätze In zusammengezogenen Teilsätzen werden gemeinsame Teile nur einmal genannt.
Er kennt (-) und (-) grüsst ihn.
>> zusammengezogene Sätze
A
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z

letzte Aenderung: 3.3.2017