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Somalia - Glossar Mogadischu Geographie Die Hauptstadt von Somalia liegt am Indischen Ozean am südöstlichen Teil des Horns von Afrika. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf über 1,2 Mio. Bürgerkrieg und Dürrekatastrophen haben zur Entstehung grosser Flüchtlingssiedlungen geführt. Neben dem islamisch geprägten Altstadtkern mit seinen Moscheen gliedert eine ca. 1 km lange und von Nordost nach Südwest verlaufende Strassenachse die Stadt. Beiderseits dieser Achse entstanden schachbrettartig angelegte Wohnviertel. Bedingt durch das Bevölkerungswachstum und Zuwanderer vom Land - 1975 lebten erst 350'000 Menschen in Mogadischu - dehnte sich die Stadt nach Westen und Nordwesten in die Savanne aus. Die Hauptindustriezweige sind Getränke- und Textilherstellung. Geschichte Mogadischu ist eine arabische Siedlung aus dem 9. Jahrhundert. Der arabische Reisende Ibn Battuta, der 1331 die somalische Küste erreichte, berichtete von einer ausserordentlich grossen Stadt und rühmte die Qualität der dort hergestellten Stoffe. Die Kaufleute exportierten die Stoffe nach Ägypten und in andere Länder. Die Stadt stand im 16. Jahrhundert unter portugiesischer Kontrolle. Sie wurde 1871 von dem Sultan von Sansibar erobert und 1892 an Italien verpachtet. 1905 kaufte Italien den Ort und machte ihn zur Hauptstadt von Italienisch-Somaliland. 1960 wurde Mogadischu Hauptstadt des unabhängigen Somalia. ![]() ![]() ![]() |
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