FAQ - Fragen und Antworten


Fragen:

  1. Mein Westie bekommt seit Monaten immer das gleiche Futter. Wird ihm das mit der Zeit nicht langweilig ?
    (zur Antwort)
  2. In unserem Quartier leben viele Katzen. Können diese meinem Westie gefährlich werden, er will ihnen immer nachjagen ?
    (zur Antwort)
  3. Eine Freundin behauptet, dass der Schäferhund in der Schweiz die beliebteste Hundesrasse sei. Ich kann es nicht glauben. Stimmt das wirklich?
    (zur Antwort)
  4. Mein Westie ist öfters sehr schmutzig. Da er bekanntlich weiss ist, sieht man es sehr gut. Darf ich ihn dann baden ?
    (zur Antwort)
  5. Warum frisst mein Hund draussen manchmal Gras ? Muss ich ihn daran hindern ?
    (zur Antwort)
  6. Ich habe kein eigenes Haus, nur eine 3-Zimmer-Wohnung in einer Siedlung. Ist diese Grösse für die Haltung eines Westie geeignet ?
    (zur Antwort)
  7. Was muss mein Kind im Umgang mit Hunden beachten ?
    (zur Antwort)
  8. Darf man einen Hund auf öffentlichen Anlagen frei (ohne Leine) herumlaufen lassen?
    (zur Antwort)
  9. Warum will mein Hund im Bett schlafen ?
    (zur Antwort)
  10. Stimmt es, dass je nach Alter des Hundes eine 'andere Sorte' Tierfutter vorgesetzt werden sollte ?
    (zur Antwort)
  11. Seit ich endlich auch einen menschlichen Freund gefunden habe und verliebt bin, setzt mein vorher stubenreiner Westie Urin im Haus ab. Hat das mit mir zu tun ?
    (zur Antwort)
  12. Soll ich meinen Westie füttern, bevor wir zusammen joggen ?
    (zur Antwort)
  13. Ab welchen Jahr ist ein Hund eigentlich alt ?
    (zur Antwort)
  14. Stimmt es, dass auch Hunde 'Blut spenden' können ?
    (zur Antwort)
  15. Was muss ich beachten, wenn ich einen Welpen bekomme ?
    (zur Antwort)
  16. Sind Zecken wirklich für Menschen und Hunde gefährlich ?
    (zur Antwort)
  17. Wer bezahlt mir bei einem Zeckenbiss die Behandlungskosten?
    (zur Antwort)
  18. Mein Westie ist wie wir Menschen manchmal krank. Gibt es im Internet eine Arztsprechstunde, sodass ich nicht immer dem Tierarzt telefonieren muss ?
    (zur Antwort)
  19. Ich wurde während einem Spaziergang von einem Hund angefallen und gebissen. Dabei erlitt ich eine Bisswunde und meine Kleidung wurde zerrissen. - Wer kommt für den Schaden auf ?
    (zur Antwort)
  20. Warum hat mein Hund auf Blitzlichtfotos grüne Augen ?
    (zur Antwort)
  21. Stimmt es, dass ich meinem Hund keine Tischreste und Leckerbissen wie Schokolade geben darf ?
    (zur Antwort)
  22. Ich möchte ein paar schöne porträtartige Fotos meines Hundes. Da ein Fotograf zu teuer ist, möchte ich diese Bilder selber erstellen. Worauf muss ich achten ? Können Sie mir ein paar Tips geben ?
    (zur Antwort)
  23. Ich wohne in der Stadt Zürich. Wenn mein Hund einmal stirbt kann ich Ihn in der Betonwüste nicht begraben. Gibt es eventuell im Internet eine virtuelle Grabstätte oder etwas ähnliches ?
    (zur Antwort)

Antworten:

  1. F: Mein Westie bekommt seit Monaten immer das gleiche Futter. Wird ihm das mit der Zeit nicht langweilig ?
    A: Nein, dies ist durchaus artgerecht. Das heisst jedoch nicht, dass Sie das Futter ab und zu leicht variieren, mit einer Leckerei ergänzen oder ihn zwischendurch mit einer besonderen Mahlzeit überraschen dürfen. Aber das einmal gewählte Grundfutter sollte nur dann gewechselt werden, wenn der Hund einen Mangel leidet oder plötzlich schlecht auf das Futter reagiert. In diesem Fall ist der Futterwechsel langsam (eventuell unter Aufsicht eines Tierarztes) vorzunehmen.
       zurück   Seitenanfang

  2. F: In unserem Quartier leben viele Katzen. Können diese meinem Westie gefährlich werden, er will ihnen immer nachjagen ?
    A: Ja, besonders eine verängstigste Katze kann für einen Hund gefährlich werden. Nehmen Sie ihn im Katzengebiet am Besten an die Leine.
       zurück   Seitenanfang

  3. F: Eine Freundin behauptet, dass der Schäferhund in der Schweiz die beliebteste Hundesrasse sei. Ich kann es nicht glauben. Stimmt das wirklich?
    A: Nein, nicht ganz. An der Spitze liegt der Labrador/Golden Retriever mit 18% vor den Schäferhunden (15%), Dackel (8%), Terrier (7%), Sennenhunde (7%), Collie (6%), Cocker Spaniel (6%), Schnauzer (5%), Pudel (3%) und Yorkshire (1%). Der Rest von 24% verteilt sich auf Mischlings-Hunde.
       zurück   Seitenanfang

  4. F: Mein Westie ist öfters sehr schmutzig. Da er bekanntlich weiss ist, sieht man es sehr gut. Darf ich ihn dann baden ?
    A: Baden dürfen Sie ihren Hund schon, aber nicht zu häufig. Selbst schonende Spezial-Shampoos entziehen dem Fell etwas Fett. Genau dieser Talk macht das Fell geschmeidig und resistent. Bei dichter Unterwolle dringt der Schmutz sowiso nicht bis zur Haut durch.
       zurück   Seitenanfang

  5. F: Warum frisst mein Hund draussen manchmal Gras ? Muss ich ihn daran hindern ?
    A: Es gibt keine eindeutige Begründung, wiso Hunde Gras fressen. Oft wird beobachtet, dass damit ein Brechreiz ausgelöst wird. Da weder das Grasfressen noch der Brechreiz nachteilige Konsequenzen haben, darf man dem Hund diese Marotte lassen.
       zurück   Seitenanfang

  6. F: Ich habe kein eigenes Haus, nur eine 3-Zimmer-Wohnung in einer Siedlung. Ist diese Grösse für die Haltung eines Westie geeignet ?
    A: Die Frage sollte eher lauten: Wie viel Zeit haben Sie, um einen Hund artgerecht zu halten ? Benötigt werden im Minimum zwei bis drei Stunden täglich. Ausserdem sollte der Hund nicht den ganzen Tag in der Wohnung eingesperrt bleiben. Voraussetzung für einen Hund in einer Miet-Wohnung sind: 1.) Eine schriftliche Bestätigung zur Hundehaltung vom Vermieter. 2.) Der Hund wird als ruhiger Wohngenosse erzogen. 3.) Der Hund wird an der Leine aus- und wieder in die Siedlung geführt.
       zurück   Seitenanfang

  7. F: Was muss mein Kind im Umgang mit Hunden beachten ?
    A: Hundeleute wissen, dass gerade Kinder und Hunde gut zusammenpassen und es oft innige Freundschaften zwischen ihnen gibt. In letzter Zeit gab es jedoch schwerwiegende Zwischenfälle mit (Kampf)-Hunden. Deshalb die wichtigsten Regeln für den Umgang mit Hunden, von der zufälligen Begegnung bis zum hin zum ständigen Zusammenleben. 1.) Behandle einen Hund so, wie Sie selber behandelt werden möchten. 2.) Ein Hund kann noch so lieb aussehen - gehen Sie nicht ohne zu fragen zu ihm. 3.) Vermeiden Sie alles, was ein Hund als Bedrohung auffassen könnte. 4.) Schauen Sie einem Hund nicht starr in die Augen. 5.) Kommen Sie nicht in Schwanznähe, versuchen Sie nicht daran zu ziehen, treten Sie nicht darauf. 6.) Stören Sie keinen Hund beim Fressen. Versuchen Sie unter gar keinen Umständen, ihm sein Futter wegzunehmen. 7.) Wenn Sie mit einem Hund spielen, achten Sie darauf, den Zähnen nicht zu nahe zu kommen. 8.) Versuchen Sie nie, raufende Hunde zu trennen. 9.) Egal, ob Sie Angst haben oder nicht. Laufen Sie nie - unter keinen Umständen - vor einem Hund davon. 10.) Sie haben zwei Hände. Der Hund hat nur Zähne, um etwas festzuhalten. Wenn ein Hund nach Ihnen greift, halten Sie still. Widerstand reizt einen Hund. 11.) Wenn Sie mit einem Hund spielen, achten Sie sicherheitshalber darauf, dass der Hundehalter in der Nähe ist - auch wenns schwerfällt. 12.) Kein Hund ist wie der andere. Bei jedem Hund müssen Sie erst herausfinden, ob er Sie mag. 13.) Wenn Sie Angst vor einem bestimmten Hund haben, machen Sie lieben einen Bogen um ihn.
       zurück   Seitenanfang

  8. F: Darf man einen Hund auf öffentlichen Anlagen frei (ohne Leine) herumlaufen lassen?
    A: Das schweizerische Hundegesetz besagt ... ... das Mitführen oder Laufenlassen von Hunden in Friedhöfen und Badeanstalten, auf Pausenplätzen von Schulhausanlagen und auf Spiel- und Sportfeldern ist verboten. ... In öffentlich zugänglichen Lokalen wie Restaurants und Läden, in Parkanlagen und auf verkehrsreichen Strassen sind Hunde an der Leine zu führen. ... Bissige Hunde müssen müssen stets an der Leine geführt werden. Überdies müssen sie einen Maulkorb tragen. ... Es ist verboten, Hunde auf Menschen oder Tiere zu hetzen oder sie absichtlich zu reizen. Davon ausgenommen sind Fälle rechtmässiger Verteidigung und pflichtgemässe Hundeeinsätze im öffentlichen Dienst. ... Greift ein Hund einen Menschen oder ein Tier an, muss derjenige, der den Hund beaufsichtigt, ihn mit allen angemessenen Mitteln davon abhalten. ... Hundehalterinnen und Hundehalter haben die Pflicht, Ihre Hunde so zu betreuen bezw. zu beaufsichtigen, dass niemand durch dauerndes Gebell, Geheul oder auf andere Weise belästigt wird.
       zurück   Seitenanfang

  9. F: Warum will mein Hund im Bett schlafen ?
    A: Die Antwort lautet, dass Hunde in vieler Hinsicht nie über das Welpenalter hinauskommen. Selbst als ausgewachsene Tiere sehen sie in den Menschen noch ihre 'Pseudo-Eltern', und deshalb ist es für sie nur natürlich, die Körperwärme der 'Mutter' zu suchen. 'Mutter' bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass es sich unbedingt um eine Frau handeln muss. Wenn der Hund eine engere Beziehung zum Hausherrn entwickelt hat, dient er als 'Ersatzmutter' und während des Schlafens als begehrtes Kontaktobjekt. Für einen Haushund ist es schlichtweg unerklärlich, warum man nachts den Körperkontakt mit ihm meidet. Die meisten Familien einigen sich letztlich auf einen Kompromiss: der Hund darf, um nächtliche Störungen zu vermeiden, so nahe wie möglich neben dem (oder im) Schlafzimmer übernachten.
       zurück   Seitenanfang

  10. F: Stimmt es, dass je nach Alter des Hundes eine 'andere Sorte' Tierfutter vorgesetzt werden sollte ?
    A: Ja, vor allem bei jungen Hunden ist ein speziell auf Welpen zugeschnittenes Futter besonders wichtig. Im ersten halben Lebensjahr erreichen alle Hunde, unabhöngig von ihrer Rasse, 50% ihres Endgewichtes.Damit sich die Gelenke aufbauen und die Organe ausbilden können, ist ein energiereiches Futter nötig; mit hochwertigem Eisweiss und einem ausgewogenen Kalzium/Phosphor-Verhältnis. Je nach Rasse kommen Hunde ab den 8. Lebensjahr ins Seniorenalter. Sie verbrauchen weniger Energie und damit weniger Proteine sowie eine andere Zusammenstellung der Mineralstoffe. Deshalb auch hier: ein Spezialfutter für ältere Hunde.
       zurück   Seitenanfang

  11. F: Seit ich endlich auch einen menschlichen Freund gefunden habe und verliebt bin, setzt mein vorher stubenreiner Westie Urin im Haus ab. Hat das mit mir zu tun ?
    A: Wenn der Tierarzt eine Blasenentzündung ausschliessen kann, ist der Hund wohl eifersüchtig. Schenken Sie ihm soviel Aufmerksamkeit wie früher, nicht nur wenn Sie allein sind. Damit das Tier der neuen Person Positives abgewinnen lernt, sollte Ihr Freund ihren Westie füttern und mit ihm rausgehen.
       zurück   Seitenanfang

  12. F: Soll ich meinen Westie füttern, bevor wir zusammen joggen ?
    A: Nein, besser nicht. Hunde sollten nach dem Essen etwas ruhen können.
       zurück   Seitenanfang

  13. F: Ab welchen Jahr ist ein Hund eigentlich alt ?
    A: Wann ein Hund ein Oldie ist, hängt von seiner Körpergrösse und seiner Rasse ab. So haben sehr grosse Rassen eine geringere Lebenserwartung. Ab 6 Jahren ist beispielsweise eine Dogge alt, ein mittelgrosser Hund ab dem 8 Jahr und Kleinhunde gehören ab 10 Jahren zu den Senioren.
       zurück   Seitenanfang

  14. F: Stimmt es, dass auch Hunde 'Blut spenden' können ?
    A: Auch Hunde sind manchmal auf das Blut ihrer Artgenossen angewiesen. Die Tierspitäler in Bern und Zürich sind deshalb froh um jeden vierbeinigen Blutspender. (Blut spenden können jedoch nur ausgewachsene Hunde, die über 20 Kilogramm schwer, gesund und kooperativ sind). Jeder Hund der spendet wird als Gegenleistung einem Gesundheitscheck unterzogen.
       zurück   Seitenanfang

  15. F: Was muss ich beachten, wenn ich einen Welpen bekomme ?
    A: Nach der Ankunft eines Welpen ist natürlich jeder neugierig auf den kleinen Kerl. Aber Vorsicht: fühlt sich der Welpe bedrängt, kann er leicht in Panik geraten. Lassen Sie ihm deshalb Zeit, die neue Umgebung zu erkunden, ohne dass die ganze Familie gleich mit ihm spielen will. Sehr bald wird er sich eingewöhnt haben und von selber nach Streicheleinheiten heischen. Die ganze Familie sollte sich jetzt ein paar Tage Zeit für den Neuankömmling nehmen. Der junge Hund ist noch nicht stubenrein und muss deshalb häufig vor die Tür gelassen werden. Am besten ist, Sie suchen gleich eine Wiese aus, auf der sich der Welpe lösen darf. Von Anfang an ist es wichtig, dass Sie nichts erlauben, was Sie Ihm später verbieten, denn: Was äHänschen nicht lernt, das lernt Hans nimmer mehr". Lassen Sie den jungen Hund also in der ersten Nacht nicht ins Bett, auch nicht, wenn er noch so sehr winselt ! Ein bisschen weinen ist ganz normal und wird sich bald wieder legen. Wenn Sie ihm sein Spielzeug oder von euch getragene Wäsche mit auf seinen Platz legen, fühlt sich der Welpe auch nicht allein gelassen. Bewährt hat sich auch ein tickender Wecker, der den Herzschlag der Mutter imitiert und eine Wärmflasche die, unter die Decke gelegt, Welpenmamas Körpertemperatur nachempfindet. Nach der Ankunft sollte der kleine Hund zwei Näpfe vorfinden. Diese beiden Behälter müssen bereits an dem Platz stehen, der auch in Zukunft für Fressen und Wasser vorgesehen ist. Auch sofortiger Zugang zu frischem Wasser ist nach der aufregenden Autofahrt ein Muss. Außerdem benötigt Ihr kleiner neuer Freund einen festen Platz, an den er sich zurückziehen kann. Er sollte einen Korb erhalten, der ihm durch den erhöhten Rand Schutz und Geborgenheit gibt. Wichtig ist von Beginn an auch der Rufname des Hundes. Oft eignen sich die vom Züchter gegebenen Namen weniger zum täglichen Gebrauch. Jeder Hund hört innerhalb weniger Tage auf den Namen, mit dem Sie ihn von Anfang an ansprechen. Werden all diese Punkte beim Einzug eines Welpen beachtet, so wird er sich auch recht schnell bei euch Zuhause fühlen !
       zurück   Seitenanfang

  16. F: Sind Zecken wirklich für Menschen und Hunde gefährlich ?
    A: Ja, leider. Die Zeckensaison dauert jeweils vom März bis Ende Oktober. Diese 'Biester' können auf Menschen wie auf Hunde Krankheiten übertragen, die selten sogar tödlich enden.
       zurück   Seitenanfang

  17. F: Wer bezahlt mir bei einem Zeckenbiss die Behandlungskosten?
    A: Ein Zeckenbiss gilt laut Rechtsprechung als Unfall. Fuer die Leistungen ist die Unfallversicherung zustaendig, Sofern der Verunfallte regelmaessig als Arbeitnehmer waehrend mindestens acht Stunden in der Woche beim gleichen Arbeitnehmer gearbeitet hat, ist fuer die Leistungen die Unfallversicherung zustaendig. Bei den Behandlungskosten kommt weder eine Franchise noch ein Selbstbehalt zur Anwendung, bei einer laengeren Arbeitsunfaehigkeit ist der Lohnausfall versichert. Alle anderen Menschen sind ueber die Krankenversicherung gegen Unfall versichert. Bei den Behandlungskosten kommt die Franchise und ein Selbstbehalt von 10% zu Anwendung. Eine Taggeldversicherung besteht nur, sofern die versicherte Person eine solche freiwillig abgeschlossen hat.
       zurück   Seitenanfang

  18. F: Mein Westie ist wie wir Menschen manchmal krank. Gibt es im Internet eine Arztsprechstunde, sodass ich nicht immer dem Tierarzt telefonieren muss ?
    A: Ja natürlich. Auf der Website des Zürcher Tierschutzes beantwortet Dr. Tiger Fragen über Krankheiten aller Haustiere. Falls es doch schlimmer und Ihr Tierarzt nicht erreichbar ist, hat das Tierspital Zürich ein Beratungstelefon [Montag-Freitag 8:00 - 17:00] unter 01/635.83.43 eingerichtet. [ ADRESSE: www.zuercher-tierschutz.ch ]
       zurück   Seitenanfang

  19. F: Ich wurde während einem Spaziergang von einem Hund angefallen und gebissen. Dabei erlitt ich eine Bisswunde und meine Kleidung wurde zerrissen. - Wer kommt für den Schaden auf ?
    A: Wenn Sie während mindestens 8 Stunden pro Woche beruftstätig sind, hat die Unfallversicherung Ihres Arbeitsgebers für den Körperschaden aufzukommen. Ist dies nicht der Fall, besteht eine Unfalldeckung bei Ihrer Krankenkasse. Für den Schaden an Kleidung und gegebenenfalls für einen effektiven Verdienstausfall sowie den Selbstbehalt der Krankenkasse können Sie den Hundehalter bezw. seine Haftpflichtversicherung belangen. Zu erwähnen ist jedoch, dass die Unfallversicherung oder die Krankenkasse für ihre Leistungen nachträglich auf die Privathaftpflichtversicherung des Hundehalters Rückgriff nehmen werden.
       zurück   Seitenanfang

  20. F: Warum hat mein Hund auf Blitzlichfotos grüne Augen ?
    A: Die Blutgefässe in der Netzhaut sind für die grünen Augen verantwortlich. Die Äderchen reflektieren das einfallende Blitzlicht. Bei Menschen mit hellen Augen ist dieser Effekt am stärksten; es gibt rote Augen. Hunde und Katzen reagieren da jedoch etwas anders. Hinter der Netzhaut haben sie eine Art farbigen Spiegel, das Tapetum. Diese Schicht spiegelt einfallendes Licht und wirft es von hinten ein zweites Mal auf die Netzhaut. Das Tapetum verstärkt so das Sehen in der Dunkelheit. Die Farbe des Tapetums variirt mit der Fellfarbe und Rasse der Hunde. Die Augen leuchten zwischen grün und gelb. Bei Welpen ist das Tapetum noch nicht ausgereift, die Augen leuchten blau. Hellfarbige Hunde haben haben dagegen kaum Pigmente im Tapetum, deshalb leuchten diese Augen wie bei uns Menschen im Blitzlicht rot.
       zurück   Seitenanfang

  21. F: Stimmt es, dass ich meinem Hund keine Tischreste und Leckerbissen wie Schokolade geben darf ?
    A: Essensreste und andere Lebensmittel für Menschen sind sehr oft kalorienreich und unausgewogen. Am Besten zeigen Sie Ihre Liebe zum Hund durch eine sorgfältig ausgesuchte, ausgewogene Ernährung, die speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist.
    ACHTUNG: Frische Zwiebeln können für einen Hund gesundheitsschädlich sein. Sie zerstören die roten Blutkörperchen und können eine Anämie verursachen. Ganze Knochen oder auch nur Splitter davon können in Verdauungstrakt hängenbleiben und zu starken Beschwerden führen.
    Um den Ernährungsplan Ihres Hundes etwas in Schwung zu bringen, können Sie z.B. der Trockennahrung manchmal etwas Fertignahrung aus der Büchse beimischen. Zur Belohnung gibt es viele speziell für Hunde hergestellte Snacks; oder aber über einen Büffelhautknochen wird sich Ihr Hund auch freuen.
       zurück   Seitenanfang

  22. F: Ich möchte ein paar schöne porträitartige Fotos meines Hundes. Da ein Fotograf zu teuer ist, möchte ich diese Bilder selber erstellen. Worauf muss ich achten ? Können Sie mir ein paar Tips geben ?
    A: 1. Wählen Sie zwei oder drei geeignete Schauplätze. Am besten ist ein Hintergrund, der mit der Farbe des Tieres kontrastiert. Die dunkleren Farben vieler Hunde kommen am besten auf einem grünen Rasen zur Geltung. Es wäre vielleicht auch eine gute Idee einige Lieblingsplätze Ihres Tieres in das Foto mit einzubeziehen, da das manchmal dem Bild eine besondere Note gibt.
    2. Halten Sie ein paar Leckerchens bereit. Dies hilft manchmal ein wenig Kamera-Aktion zu erhalten. Spielzeug oder Futter können eine ganze Menge Reaktionen und Expressionen des Tieres hervorrufen und bringen Bewegung in das Foto.
    3. Gehen Sie nahe an das Tier heran. Aufgrund Ihrer Farbe und Grösse verschmelzen kleine Tiere farblich oft mit dem Hintergrund. Eine Möglichkeit dies zu umgehen ist sich auf die Ebene des Tieres herunterzugeben und sich hinzuknien, so dass das Tier den Bildsucher ausfüllt. Wählen Sie eine grössere Blendeneinstellung (z.B. f/2) oder zoomen Sie an das Tier heran, so dass der Hintergrund sich verwischt und das Tier den Vordergrund ausfüllt.
    4. Benutzen Sie die "rote-Augen" Funktion. Bei Blitzlicht können rote Augen durchaus ein Problem sein, obwohl sie bei Tieren oft als "grüne Augen" erscheinen.
    5. Schiessen Sie munter drauflos. Machen Sie ein paar Dutzend Fotos oder verschiessen Sie eine ganze Filmrolle (wenn Sie keine Digitalkamera benutzen) um den gewünschten Schnappschuss zu erhalten. Genau wie kleine Kinder können Tiere auch etwas unberechenbar sein, deshalb gilt, je mehr Bilder Sie machen, umso eher erhalten sie das gewünschte Resultat.
    6. Versuchen Sie auch mal Schwarz-Weiß-Fotos aufzunehmen. Genau wie bei Portraits von Menschen, werden Gefühle und das Mienenspiel oft besser betont wie bei Farbfotos. Wenn Sie Digitalfotos machen oder einen Scanner haben, können Sie das Bild oft mit Ihrer Software einfach auf Schwarzweiß umstellen. Anderenfalls, verwenden Sie am besten einen Farbfilm, der für eine Schwarz/Weiss-Entwicklung auf einem Farbprozessor geeignet ist, da dies die kostengünstigste Variante ist.
       zurück   Seitenanfang

  23. F: Ich wohne in der Stadt Zürich. Wenn mein Hund einmal stirbt kann ich Ihn in der Betonwüste nicht begraben. Gibt es eventuell im Internet eine virtuelle Grabstätte oder etwas ähnliches ?
    A: Ja, sowas gibt es wirklich. Sie sind nicht die Einzige, die ein Andenken an Ihren Liebling möchte.
        [ Arthorn / gratis]
        [ Virtueller Friedhof / gratis]
        [ Abschiednehmen / 5 Euro]
    Es gibt noch einige andere, die sind jedoch alle relativ teuer und eher popig, sie passen nicht zum Style einer Gedenkstätte.
       zurück   Seitenanfang


Zug fahren


am 10.01.2003 erzeugt mit "FAQ-Express" © Matthias Kraus