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Geschichte der Chicgao Blackhawks

Am 21. Januar 2001 übernahm René Fischer das Amt des Generalmanagers. Seine Aufgabe bestand darin, das überalterte Team wieder nach Vorne zu bringen. Seine Linie war von Anfang an klar, er wollte eine frische, junge Truppe auf die Beine stellen. Der erste Trade in der Geschichte von GM Fischer ging buchstäblich in die Hose. Doch aus Fehlern lernt man bekan-ntlich. Das Team wurde darauf enorm verjüngt. Stützen wie Andrew Cassels, Patric Kjellberg, Claude Lapointe oder auch Ray Whitney wurden verkauft und viele Spieler mussten das Feld räumen. Im jetzigen Team spielen nur ganz wenige, die schon ganz am Anfang dabei waren.

GM Fischer wollte in der ersten Saison einfach gutes Hockey spielen und das Team für die Zukunft aufbauen. Doch meistens kommt es anders als man denkt. GM Fischer holte das Maximum aus seinen Leuten heraus und die Blackhawks wurden zum Angstgegner Nummer 1 der gegnerischen Teams. Man war beinahe unschlagbar und ritt von Sieg zu Sieg. Nur gerade fünfmal in 28 Spielen musste man sich geschlagen geben und so gewann man die Western Conference. Die Leitwölfe der Hawks waren zu dieser Zeit der über-ragende Sergei Samsonov, Anson Carter und Steve Sullivan im Angriff und Haudegen Bryan McCabe in der Defense. Die erste Trophäe in der Vereins-geschichte wurde leider knapp verfehlt. Ganz am Schluss holte New Jersey Devils mit einem Punkt Vorsprung die Presidents Trophy. GM Fischer war am Schluss doch ein wenig enttäuscht, doch er hoffte auf einen weiteren Exploit in den Playoffs. In der ersten Runde musste man gegen das Starensemble aus Los Angeles antreten. Man setzte sich in harten Spielen mit 4:3 durch und traf in der nächsten Runde auf St. Louis. Dort war aber Endstation für den "eigentlichen Favorit". Die Hawks spielten sehr schlechtes Hockey und ver-loren prompt mit 4:2. Die Fans aus Chicago waren aber trotz des Ausschei-dens stolz auf ihre Spieler. Niemand hätte erwartet, dass ein solches Team soviel erreichen konnte in einer Saison.

Nach der herben Enttäuschung in den Playoffs kam es im Sommer zu einigen Trades. Die Stars der vergangenen Saison wurden verkauft und neue hungrige Spieler kamen ins Team. Doch die Trades brachten das Team nicht weiter. GM Fischer hatte am Anfang enorm Mühe mit seinem Team auf Touren zu kommen und man lag nicht mehr, wie letztes Jahr, zuvorderst, sondern man musste hart kämpfen damit man noch die Playoffs schaffte. Das nochmals verjüngte Kader konnte die Aufgabe nicht bewerkstelligen und GM Fischer verpflichtete den Superstar Alexander Mogilny. Nach dessen Verpflichtung ging ein Ruck durchs Team. Mogilny war der klare Leitwolf und die Verant-wortung wurde den jungen Spielern von den Schultern genommen und sie spielten plötzlich keck auf. Dank Mogilny wurde man sogar noch sechster und musste in den Playoffs gegen den Erzrivalen Detroit ran. Dort war leider auch schon Endstation. Dan Blackburn, in der Regular Season einer der besten Goalies, war in den Playoffs der Pechvogel und wirkte sehr nervös. Er war nicht der gewünschte Rückhalt und der Backup Jocelyn Thibault liess eben-falls zu Wünschen übrig. Es waren hartumkämpfte Spiele, doch schlus-sendlich verlor man klar in 5 Spielen.

Im November startet die neue Saison. Das Ziel der Blackhawks wird sicherlich wieder das Erreichen der Playoffs sein. Das Team wurde bereits auf einigen Positionen verändert. GM Fischer holte den Superstar der SIM 4, Sergei Sasmsonov, zurück nach Chicago. Zudem wurde vor allem die Defense enorm verstärkt. Man darf also gespannt sein, was die Blackhawks in der nächsten Saison zu bieten haben.

Die Saison 2002/03 hatte ihre positiven und negativen Seiten. Das Team wurde enorm umgekrempelt und man kam sehr gut in Fahrt. Man spielte überraschender Weise vorne mit und besiegte unter anderem den letztjährigen Stanley Cup Sieger. Allen voran die erste Linie mit Steve Yzerman, Sergei Samsonov und Kyle Calder harmonierten und schossen Tor um Tor. Schlussendlich resultierte der hervorragende zweite Platz in der enorm starken Western Conference. Jedoch wurde kurz vor Ende der Regular Season einige Fehler gemacht. Man wollte sein Team nochmals verstärken und holte unter anderem Brian Leetch, Kristian Huselius und Eric Daze. Zudem tradete man Superstar Sergei Samsonov nach Dallas!!!!

Mit einem leicht veränderten und ohne Leistungsträger Sergei Samsonov musste man in den Playoffs gegen den "Underdog" Minnesota ran. In fünf Spielen zog man in das Conference-Semifinal ein und traf auf einen der grossen Favoriten Colorado. Gegen dieses Starensemble war dann Endstation. Nach einer langen Saison konnten vor allem die Goalies nicht mehr an ihre Leistungen anknüpfen und vorne wollte kein Puck mehr ins Tor. Man schied sang- und klanglos mit 1:4 aus. Dies war wohl eine der letzten Chancen in die Nähe des Stanley Cups zu kommen.

Kaum war man aus dem Stanley-Cup Rennen raus, tradete man beinahe jeden "Starspieler" weg. Das Konzept hiess neu: JUGEND. Böse Zungen behaupten die Hawks hätten nur noch ein AHL-Team. Am Draft 2003 stiessen nochmals 22 neue Spieler zu den Hawks und GM Fischer ist drauf und dran eine schlagkräftige Truppe für die Saison 2003/04 zusammenzustellen. Fischer ist sich bewusst, dass bereits das Erreichen der Playoffs eine Überraschung ist.