ops-fahrschule


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


Die Prüfung




Die Prüfungsstreckestrecke

... bestimmt der Prüfer nach seinen Vorstellungen. Manche Prüfungsgebiete sind zwar so klein, dass sich beinahe Standard-Routen ergeben, aber besonders in weitläufigen Gebieten (StVA Kaltbrunn) stimmt es nicht, dass es eine oder die Prüfungsstrecke gibt. Deshalb ist es auch unmöglich, mit dem Fahrlehrer »nur die Prüfungsstrecken« zu üben, denn davon kann es schließlich endlos viele geben!


Die Fahrtrichtung
Links? Rechts? Geradeaus? Wichtig zu wissen, wo es denn langgehen soll! Prägen Sie sich die folgenden Spielregeln bitte gut ein, und klären Sie mit Ihrem Fahrlehrer, ob es in Ihrem Prüfort eventuell abweichende Vereinbarungen gibt.

Wenn der Prüfer nichts zur Fahrtrichtung sagt, geradeaus fahren. Aber nur, solange es erlaubt ist Bloß nicht in gesperrte Straßen fahren! Selbst wenn man (zufällig) Zubringer ist.





Wo eine bestimmte Fahrtrichtung durch Verkehrszeichen vorgeschrieben wird,
muss man das selbstverständlich erkennen und befolgen.
Der Prüfer braucht dazu keine Hinweise zu geben.


Ist die Weiterfahrt geradeaus verboten,aber man darf dort sowohl links oder rechts weiterfahren,
fragt man nach, in welche Richtung nun abgebogen werden soll.

Wenn der Prüfer eine bestimmte Fahrtrichtung ansagt
(»nächste Straße links«, »nächste rechts«),
darf man sich darauf verlassen, dass es auch erlaubt ist. Man wird
definitiv nicht in gesperrte Straßen geschickt!

Es kann auch »zweite Straße...« oder »dritte Straße...« heißen.
Ohren auf: Kommt die Ansage »nächste Möglichkeit links«,
muss man selbst herausfinden, wo es die Verkehrszeichen erlauben! Genau auf Verkehrszeichen
und Fahrbahnmarkierungen achten! Meistens läuft es auf die zweite Straße hinaus...


Sonderfälle
Es gibt üblicherweise noch weitere Spielregeln für bestimmte Situationen. Am besten genau so fahren, wie es in der Fahrstunde trainiert worden ist! Normalerweise läuft es so:

In Sackgassen fährt man eigentlich nicht hinein. Da es aber auch nicht ausdrücklich verboten ist,
kann man deswegen nicht durchfallen.
Vielleicht will der Prüfer auch ausgerechnet in die Sackgasse hinein,um mit Ihnen dort zu wenden.

Kein Problem, im Zweifel kurz fragen, er merkt dann ja, dass man aufgepasst hat!


Wer sich auf einer abknickenden Hauptstrasse befindet,
soll ihrem Verlauf weiter selbstständig folgen (
Blinken nicht vergessen!).


Es kann auch hier kein Grund zum Durchfallen sein,
wenn man aus Versehen die Vorfahrtstraße verlässt (kommt drauf an wie!!!).

Wer also versehentlich in eine unerwünschte Fahrtrichtung fährt, aber dabei nicht gegen den Straßenverkehrsrecht verstößt, der hat »von außen betrachtet« keinen Fehler gemacht und wird allein deshalb auch nicht durchfallen. Nobody is perfect, aber es sollte nicht gehäuft vorkommen.


Der Fahrstil und die Geschwindigkeit

Es ist fast unmöglich, den richtigen Fahrstil mit wenigen Worten zu beschreiben. Fahren Sie so, wie es Ihr Fahrlehrer empfiehlt. Er gibt Ihnen individuelle Tipps zu Ihrem persönlichen Fahrstil.

Beispiel: Einen Schüler, der ständig zum Rasen neigt, muss man zum "ruhigeren" Fahren auffordern. Einen anderen Schüler, der eher "herumschleicht" und ständig anhält, obwohl er Vorfahrt hat, ermuntert man zu einer "temperamentvolleren" Fahrweise. Das ist kein Widerspruch!

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit darf nicht überschritten werden (bei kurzen, unwesentlichen Überschreitungen wird ein Auge zugedrückt). Es ist günstig, im Verkehr "mitzuschwimmen", natürlich nur solange das zur Verkehrssituation passt. Wenn also 50 km/h gefahrlos möglich und erlaubt sind, zockelt man nicht mit 38 Komma fünf vorneweg. An übersichtlichen Stellen, wo man eindeutig Vortritt hat, zögert man nicht unnötig herum.

Eine übertrieben langsame Fahrweise ist unzulässig. Also keine Schauspielerei anfangen, nur weil der Prüfer mitfährt!

Jetzt kommt wiederum die Bremse: Viele Mätzchen, die sich Autofahrer mit der Zeit angewöhnen, entsprechen nicht dem Strassenverkehrsrecht und dürfen nicht kopiert werden. Einige Beispiele, an denen man sich besser nicht orientiert:

· 60 statt 50 innerhalb der Ortschaft

· Bei Spätgelb noch über die Ampel

· An Rechtsvortritt achtlos vorbeirauschen

· Trotz Kindern am Fahrbahnrand mit Gasfuß weiterfahren

· 30-Zonen ignorieren

· Mit voller Fahrt an haltenden Bussen oder Straßenbahnen vorbei

· Radfahrer mit viel zu wenig Abstand überholen

· Über's STOP-Schild fahren ohne zu halten

· Abbiegen ohne zu Blinken

· Zu dichtes Auffahren

· Kurvenschneiden

· usw. usw. (endlos!)

Fazit: Neben allen anderen positiven Attributen (defensiv, rücksichtsvoll, aufmerksam, vorausschauend etc.) lässt sich der Fahrstil vielleicht so auf den Punkt bringen:

ZÜGIG fahren wo es möglich ist,

ZURÜCKHALTEND fahren wo es nötig ist.




Quartierfahrt



Ein besonderes Kapitel ist die Quartierfahrt. Augen gut aufmachen! Es erwartet euch:
Rechtsvortritt
Tipp:
Strassenrand gut beobachten!!
Fussgängerstreifen sind oft vor dem Rechtsvortritt angebracht!!
evtl.
Fahrverbot und
Sackgasse

Meine Fahrschüler wissen es: Quartierfahrt = ?????

Und so, wie Sie es zur Prüfungsvorbereitung in den letzten Fahrstunden trainiert haben, präsentieren Sie das auch dem Prüfer. Nicht mehr, nicht weniger. Dann bleibt wirklich kein Grund übrig, weshalb die Prüfung schiefgehen sollte.

Toi, toi, toi.


Homepage | Führerausweis | Der Prüfer | Die Prüfung | Lustiges | Links | Tipps und News | Site Map


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü