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Grundkurs Altes Testament |
AT-ÜV SoSe 00 K. Schmid |
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22.5.00 |
Penta-/Enneateuchfrage, Genesis |
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1 Der Pentateuch im Rahmen des Enneateuch:
Name, Rollenaufteilung, Konstituierung von Gen–Dtn als »Tora« (Reichsautorisation)
2 Forschungsgeschichte:
Neuere Urkundenhypothese (Wellhausen, Gunkel, von Rad, Noth; [AT-Arbeitsbl. 8c-e; 7a]); »Pentateuchkrise« (Van Seters, Rendtorff, Schmid); Neuere Synthesen zum Pentateuch (Rose, Blum, Van Seters, Levin, Otto, Seebaß, Zenger [AT-Arbeitsbl. 7b])
3 Methodische Eckdaten der Pentateuchforschung:
Pentateuchforschung im literarischen Horizont von Gen–2Kön betreiben; »deuteronomistisches Geschichtswerk« nicht als feste Größe vorgegeben; »P« als diachroner Ausgangspunkt (Struktur und Theologie von »P«); Offenhalten verschiedener Modelle (Quellenmodell, Ergänzungsmodell, Fragmentenmodell); Nachpriesterliche Redaktionstätigkeit
4 Genesis:
5 Die Urgeschichte (Gen 1–11):
Urgeschichte nach »P«: Gen 1; 5; 6–9; 10; Schöpfung-Genealogie; Flut-Genealogie; Textbeispiel Gen 1 (AT-Arbeitsbl. 8b)
nichtpriesterliche Urgeschichte (AT-Arbeitsbl. 8a): Gen 2–4 und 11, kennt ursprünglich wohl keine Fluterzählung, offen: selbständig oder auf Fortsetzung in Gen 12ff angelegt
6 Die Vätergeschichte (Gen 12–50):
Vätergeschichte nach »P«, zentral: Gen 17, Theologie des Abrahambundes
Rekonstruktion der Vor-»P«-Vätergeschichte (Verheißungen [AT-Arbeitsbl. 8f]), Vätergotttheorie Albrecht Alts und ihre Probleme
Abraham-Lot-Zyklus (Gen 13; 18f; 21), von vornherein auf Verhältnis Juda-Moab-Ammon ausgelegt
Jakob-Zyklus (Gen 25–35), ebenfalls von vornherein völkergeschichtlich konzipiert (Israel-Aram-Edom), exemplarisch für die Frage der Komposition Gen 28,10–22 (AT-Arbeitsbl. 8h)
Josephsgeschichte (Gen 37–50), weisheitlich geprägte Novelle, Bedeutung für Quellenmodell
Nach-»P«-Elemente in Gen 12-50, forschungsgeschichtliche Entwicklung der jüngsten Pentateuchforschung, Textbeispiel: Gen 15,