Grundkurs Altes Testament

AT-ÜV SoSe 00

K. Schmid

10

17.7.00

Proverbia, Hiob, Qohelet (Hoheslied)

1 Weisheit:

Begriff, internationales Phänomen; Herkunft aus Sippenweisheit oder Schule/Hof

Ältere Weisheit, Krise der Weisheit, Jüngere Weisheit

(dagegen Krüger: »Kritische Weisheit«)

Diskussion um Tun-Ergehens-Zusammenhang (»synthetische Lebensauffassung«, »schicksalswirkende Tatsfäre«)

Universalismus, Theologisierung der Weisheit (Jhwh-Furcht ist der Anfang der Weisheit, Prov 1,7; 9,10; 15,33; 31,30; Hi 28,28)

2 Proverbia:

Aufbau (AT-Arbeitsbl. 16)

Prov 1-9: »Sprüche Salomos«; Prov 10–22,16: »Sprüche Salomos«; 22,17–24,22: »Worte von Weisen«; 24,23–34; »von Weisen«; 25–29: »Sprüche Salomos«; 30: »Worte Agurs«; »Worte Lemuels«

altorientalische Vergleichstexte (Achikar, Amenemope)

Einzelspruch und Sammlung, Beispiel: Prov 10

3 Hiob:

Aufbau (AT-Arbeitsbl. 17)

Frage der literarischen Integrität

1) Unterscheidung von Novelle und Dialogen, »Volksbuch«

2) Himmelsszenen in der Novelle

3) Zur Integrität der Dialoge 3-31

4) Das Weisheitslied Hi 28

5) Die Elihureden Hi 32–37

6) Die Gottesreden Hi 38–41

7) Der Epilog Hi 42

Datierung

Theologische Konzepte, »Satan«, Gesamtprofil, theologiegeschichtlicher Ort

(Hiob ist Ausländer)

4 Qohelet:

Name

Aufbau (AT-Arbeitsbl. 18)

Zur literarischen Integrität

Theologische Konzeption

Qoh-Schluss und der Abschluss von Ketubim