Wanderroute 01   Untergrenchenberg - Montoz - Sonceboz

Wanderroute 02   Weissenstein  –  Hasenmatt  –  Obergrenchenberg   –  Grenchen

Wanderroute 03   Passwang  –  Hohe Winde   –  Laufen

Wanderroute 04   Passwang  –  Hohe Winde  –  Grande Schönenberg  –  Mervelier

Wanderroute 05   Reigoldswil  –  Passwang  –  Chellenchöpfli   –  Waldenburg
Wanderroute 06   Passwang  –  Hohe Winde   –  Brunnersberg  –  Balsthal

Wanderroute 07   Balsthal  –  Brunnersberg  –  Gänsbrunnen

Wanderroute 08   Barmelweid  –  Schafmatt  –  Belchen  –  Waldenburg

Wanderroute 09   Salhöhe  –  Geissflue  –  Wisenberg  –  Läufelfingen

Wanderroute 10   Barmelweid  –  Geissflue  –  Thiersteinberg  –  Stein

Wanderroute 11   Salhöhe  –  Wasserflue  –  Gisliflue  –  Wildegg

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Jura - was ist das?

 
Jura heissen mehrere Gebirge und ganz verschiedene Landschaften; ein französisches Département, der jüngste Schweizer Kanton (ab 1978), ein Kalkstein, ein Abschnitt des Erdmittelalters.

Geografisch und geologisch erstreckt sich der Jura rund 750 Km von der Rhone über das Rheinknie bis nach Franken. Auf den französischen und den Schweizer Jura, der sichelförmig von Genf bis nach Schaffhausen reicht, folgt zwischen Schwarzwald und bayerische Grenze die Schwäbische Alb, danach die Fränkische Alb, die nördlich von Nürnberg ausläuft.

Vor 150 – 200 Millionen Jahren lagerten sich in den Meeren dicke Sedimente ab, die später versteinerten. Während der Faltung der Alpen wurden auch die Juraebenen gefaltet und zwar ausgeprägter auf der den Alpen zugewandte Seite. Die Vergletscherung in den Eiszeiten mit ihren Moränen und die Erosion schaffen das heutige Landschaftsbild. Eine typische Erosionsform sind die Klusen: kurze, meist enge Quertäler, in denen grössere Flüsse die Bergketten durchbrechen. Die Klusen von Court, Moutier, Choindez und Balsthal sind schöne Beispiele. Nur zwei Flüsse konnten alle Juraketten durchschneiden: im Westen die Rhone zwischen Genf und Lyon, im Osten die Aare zwischen Brugg und Koblenz.

 

Nicht alle Juragebiete wurden gleichzeitig und stark gefaltet. Deshalb gibt es verschiedene Juratypen.

> Tafeljura

Der Tafeljura ist ungefaltet, liegt im Bereich des Oberrheingrabens und ist durch Brüche versetzt.

Regionen: Nördlich von Besancon und Montbeliard bis zu den Vogesenausläufer, Ajoie, Basler und nördlicher Aargauer Jura (Fricktal), Randen (Schaffhausen).

 

> Faltenjura (Typ Haute-Chaine)

Dieser Typ ist stark gefaltet, aber wenig abgetragen. Die Ketten heben sich deutlich hervor mit den höchsten Gipfeln und sind durch Längstäler oder Klusen getrennt. Die höchsten Falten steigen unmittelbar aus dem Mittelland (Jurasüdrand). Gegen Osten wird das Gebirge allmählich niedriger.

Die höchsten Erhebungen liegen im französischen Jura nördlich von Genf mit Crêt de la Neige (1717 m) und Colomby de Gex (1689 m). Auf Schweizer Boden erheben sich u.a. La Dôle (1677 m), Mont Tendre (1679 m), gegen Osten Chasseron und Chasseral (beide Gipfeln 1607 m)

 

> Faltenjura (Typ Freiberge)

Dieser Typ ist stark gefaltet und stark abgetragen. Merkmal sind die leicht gewellten Hochebene auf ca. 1000 m bis 1200 m.

Regionen: Freiberge, Oberlauf der Doubs

 

> Jura der Faisceaux und Plateaux

Merkmale sind die ungefaltene Hochebenen, getrennt von Faltengürtel, schliesst sich östlich an den Faltenjura (Typ Freiberge), liegt auf französischem Boden.

Regionen: Franche Comte (F)

 
© D. von Däniken 2005       e-Mail: jurawanderung@swissonline.ch