Lebenslauf und berufliche Daten von Urs Hochstrasser

12. Januar 1926 Geburt in Zürich

Frühjahr 1932 - Frühjahr 1938

Besuch der Primarschule in Zürich-Witikon

Frühjahr 1938 - Sommer 1944

Besuch des Realgymnasiums der Kantonsschule Zürich, Maturität Typus B


Gymnasiast 1940

Herbst 1944 - Herbst 1948

Studium an der Abteilung für
Mathematik und Physik der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ),
Diplom in theoretischer Physik bei Prof. Dr. Wolfgang Pauli

Herbst 1948 - Ende 1949

Vorbereitung eines Doktorates bei Prof. Pauli, jedoch vor Abschluss abgebrochen

1950 - 1951

Assistent am Lehrstuhl für Mechanik (Prof. Dr. H. Ziegler, ETHZ), Beginn einer Dissertation bei Prof. Dr. E. Stiefel, (ETHZ) in numerischer Mathematik


Assistent am Lehrstuhl für Mechanik (ETHZ) 1950

1951 - 1952

fellowship am Institute for Numerical Analysis der University of California at Los Angeles, USA

1952 - 1954

angewandter Mathematiker bei den Flug- und Fahrzeugwerken Althenrhein, Durchführung der Flatterrechnungen für das P-16 Jet-Jagdflugzeug

1954

Abschluss der Doktorarbeit und Promotion zum Dr. sc. math der ETHZ

1955 -1957

«guest worker» am National Bureau of Standards und «assistant professor» an der American University in Washington D.C., USA

1957 - 1958

Direktor des Rechenzentrums der University of Kansas und associate professor in Lawrence, Kansas. Aufbau des dortigen Rechenzentrums und des Unterrichtes in numerischer Mathematik und im Computereinsatz, anschliessend bis 1961 beurlaubt


Associate Professor 1957

Herbst 1958 -Frühjahr 1961

erster Wissenschaftsrat an den schweizerischen Botschaften in Washington D.C., USA, und Ottawa, Kanada

Frühjahr 1961 - Frühjahr 1969

Delegierter des Bundesrates für Fragen der Atomenergie
ab 1961 Lehraufträge an der ETHZ auf dem Gebiete der numerischen Mathematik und Koordinationsverantwortungen im Computerbereich

Titularprofessor der ETHZ

ab 1968 Honorarprofessor der Universität Bern mit Vorlesungen über numerische Mathematik und mathematische Methoden der Reaktortheorie

Frühjahr 1969 - Ende 1989

erster Direktor des neugeschaffenen Bundesamtes für Bildung und Wissenschaft, das zuerst Abteilung für Wissenschaft und Forschung hiess


Direktor des Bundesamtes für Bildung und Wissenschaft 1988

Nach der Pensionierung

Übernahme des Präsidiums des Berner Volkshochschulverbandes und des Verbandes der Schweizerischen Volkshochschulen (1993-1996), Reorganisation der Zentralsekretariate der beiden Dachverbände. Daneben Expertisen für die Gruppe für Wissenschaft und Forschung, das Bundesamt für Bildung und Wissenschaft, den Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und Examinator der österreichischen Bildungspolitik für das Comité de l'éducation der OECD

Ehrenmitgliedschaften

Ehrenpräsident des Berner Volkshochschulverbandes (BVV)
 
Ehrendoktor

2002: Auf Antrag der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, Universität Freiburg i.Ü.

 


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