VIII Nachwort
Es war mein Ziel, mit dieser Arbeit sowohl Laien, als
auch Personen, die sich schon mit Animes beschäftigt haben, dieses
Thema näher zu bringen. Obwohl ich mich schon vorher intensiv mit
Anime beschäftigt habe, konnte auch ich einen tieferen Einblick
in dieses Thema erlangen, wodurch sich mein Interesse daran noch weiter
verstärkt hat. Vor allem im Gebiet der Animationstechnik und den
Unterschieden zum Westen war ich unerfahren. Daher fand ich es beispielsweise
sehr interessant und zugleich auch überraschend, als ich erfahren
habe, dass die Verfremdung nicht eine Erfindung von Brecht war, sondern
dass er sie aus dem asiatischen Theater übernommen hat.
Mit dieser Arbeit ist es mir gelungen, zu zeigen, dass sich Animes nicht
nur auf das beschränken, was man davon im Westen zu sehen kriegt,
sondern in Wirklichkeit ein viel umfangreicheres Thema ist. Es war mir
auch ein Anliegen, den Unterschied zu westlichen Zeichentrickfilmen
zu zeigen und zu beweisen, dass der Ursprung von Anime in der japanischen
Kunst und im traditionellen Theater liegt. Leider ist es mir aber nicht
gelungen, den erwünschten Bezug zu der japanischen Kultur herzustellen.
Hätte ich nochmals die Gelegenheit, eine solche Arbeit zu schreiben,
würde ich sowohl über Animes, als auch über Mangas schreiben.
Mangas sind nämlich eine viel ältere Kunstform als Anime und
erlauben daher auch einen tieferen Einblick in die japanische Kultur.
Aber ich bin froh, dass ich wenigstens durch die Kapitel “Sex
und Gewalt in Animes“ und “Otaku“ einige Aspekte der
japanischen Kultur angesprochen habe.
IX Danksagung*
An dieser Stelle möchte ich allen Personen danken,
die mir beim Verfassen meiner Maturitätsarbeit eine sehr grosse
Hilfe waren. Ohne sie wäre diese Arbeit nie zustande gekommen:
Herzlichen Dank an alle Mitglieder des (G)Forums, insbesondere an Alexander
Kressig (alex), Cyrill Koller (Tatsujin), Georg Lorenz (Genesis), Peter
Aigner (Chrono), Rony Liemmukda (Messiah of Death) und Thomas Landolt
(Shadow), die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben und stets
bereit waren, meine Fragen zu beantworten.
Besonders danke auch an Hoang Lam Ha (Silpheed), Khoi Tran (KeeTraxx)
und Janiv Tempelmann (Ataru Moroboshi), die mir nebst ihrer fachkundigen
Auskunft auch viele Tipps und Vorschläge zum Aufbau meiner Arbeit
gegeben haben.
Ich bedanke mich auch bei Stefan Scherrer für das Durchlesen meiner
Arbeit. Er hat mich vor allem auf stilistische Fehler aufmerksam gemacht.
Auch danke ich Leif Weißpfennig (psxknow), der mir bei der Gestaltung
des Titelblattes eine sehr große Hilfe war. Bei Didier Hubounig
(Akira), der es mir ermöglicht hat, meine Arbeit an einem Farblaserdrucker
auszudrucken, möchte ich mich ebenfalls bedanken.
Und zu guter letzt danke ich auch meinem Betreuer R. Naef, der immer
bereit war, meine Fragen zu beantworten und sich auch in stressigeren
Zeiten immer Zeit nahm, meine Arbeit zu korrigieren.
* Da ich die meisten Helfer aus verschiedenen Internetforen
kenne, habe ich auch ihre Spitznamen, die sie im Internet verwenden,
in Klammern erwähnt.
いぜん ほむ ねくすと