|
| Stefan findet das Leben schön. Ohne irgend eine Gegenleistung zu erbringen, hat er Luft zum Atmen, kann sich von den Sonnenstrahlen wärmen lassen, der Wind bringt ihm Kühlung und ein warmer Regen erfrischt ihn, der Blick zum Sternenhimmel zeigt ihm die Schönheit dieser Welt, der Gesang der Vögel erfreut sein Herz. |
Freie Güter
sind nicht knapp. Die vorhandene Gütermenge ist grösser
als der Bedarf. Für ein freies Gut muss keine Gegenleistung
erbracht werden. Es ist für den Einzelnen wie für
die Gesellschaft gratis. Das Wachstum der Weltbevölkerung und die Zunahme der Bedürfnisse führen dazu, dass immer häufiger freie Güter zu wirtschaftlichen Güter werden. Luft gibts zwar für alle noch genügend, gute Luft ist zum Teil schon knapp. Nicht überall scheint die Sonne gleich lang, nicht überall ist der Niederschlag ausreichend. Ferienorte locken Gäste mit dem Hinweis auf die gesunde Luft, erzeugen Schnee mit Schneekanonen, vermarkten das mineralstoffreiche Wasser, werben mit Sonnenschein an 300 Tagen im Jahr, mit dem Wind für die Segler, mit klaren Nächten für Sterngucker, bieten die Möglichkeit zu Wildtierbeobachtung an. |
|