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*    Buchausgabe zum Thema Farbe, Licht und Gesundheit

*    Aktuelles Biophotonen-Projekt mit italienischen Nuklearzentrum in Sizilien(Professor Musumeci)

*    Biophotonen: Die Lichtsprache unserer Zellen

*    Bilder zum Träumen: Photogallerie Dr. Robert Schwere

 


 

Berufliche Informationen

Werdegang

Dr. Hugo Niggli ist am 19. Juli 1955 in Aarau (Schweiz) geboren und absolvierte Mitte der siebziger Jahre an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich das Studium in Biochemie, welches er im Frühjahr 1979 mit einer Diplomarbeit in der Hirnforschung abschloss. In der Folge begab er sich zur Absolvierung einer Doktorarbeit ans Schweizerische Institut für Experimentelle Krebsforschung nach Lausanne, wo er bei Professor Peter A. Cerutti, dem Gewinner des Steiner-Krebsforschungspreises 1986, seine Dokotorarbeit durchführte. Er promovierte in Photobiologie im Frühjahr 1983 mit dem Thema: Lichtänderungen in der Erbstruktur von menschlichen Hautzellen durch den Ultraviolettanteil des Sonnenlichtes. Von 1984 -1993 arbeitete er als Leiter des Zellkulturlabors in der Grundlagenforschung bei der Firma Cosmital SA in Marly, einer Tochtergesellschaft des Deutschen Haarkosmetikunternehmens WELLA AG in Darmstadt. Seit August 1988 arbeitet er wissenschaftlich mit dem Gründer der modernen Biophotonenforschung, Professor  Fritz Albert Popp zusammen. Die Zusammenarbeit wurde durch den jüngsten Sohn von Carl Huter**, Johannes Weder ermöglicht. Im Jahre 1993 gründete er das Institut für ganzheitliche Photobiologie, BioFoton AG, um sich ganz der Biophotonenforschung und ihrer Anwendung in der Lebens- und Heilmittelindustrie widmen zu können.

 

 

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Wichtige Projekte

*    Biophotonen in menschlichen Zellen (in Englisch)

 

Biophotons in Fibroblastic Differentiation

 

Hugo J. Niggli (a),(b) *

 

(a)BioFoton AG, Rte. d'Essert 27, CH-1733 Treyvaux, Switzerland,

Phone/Fax: ++41-26-4131445

(b)Department of orthopedics, Laboratory of Oxidative Stress and Aging, University Hospital, CHUV, CH-1011 Lausanne, Switzerland

 

 

*Address for correspondence : BioFoton AG,  Route d'Essert 27, CH-1733 Treyvaux (FR), Switzerland

 

 

Photons participate in many atomic and molecular interactions and changes. Recent biophysical research has dedected ultraweak photons or biophotonic emission in biological tissue. It is now established that plants, animal and human cells emit a very weak radiation which can be readily detected with an appropriate photomultiplier system [1-4]. Although the emission is extremely low in mammalian cells, it can be efficiently induced in these cultures by ultraviolet light [5]. Photons in the visible range are coupled with radical reactions while photons in the UV are linked with the DNA as the source. In the last years, we developped a cell culture model for biophotonic measurements using fibroblastic differentiation in order to test the growth stimulation efficiency of bovine bone growth factor [6-12]. In present studies, it was found that the yield of ultraweak photon emission depended on the temperature of photonic measurement. The ultraweak photon emission of medium was significantly higher at 37° C than at 25° C while with cells in the medium no clear distinction could be determined. In view that fibroblasts play an essential role in skin aging, skin carcinogenesis and wound healing, the biophotonic model using the fibroblastic differentiation system provides to be a new and powerful non-invasive tool for the development of skin science. Its high sensitivity can be applied in all fields of skin research, in investigating skin abnormalities and in testing the effect of such products as regenerative, anti-aging and UV-light protective agents.

References

 

 

[1]     F.A.Popp and L. Beloussov, Integrative Biophysics. Biophotonics. Kluwer Academic Publishers, Dordrecht (2003)

 

[2]     Niggli, H.J.,  Ultraweak photons emitted by cells: biophotons,  J. Photochem. Photobiol. B: Biol  14 (1992), 144-146.

 

[3]     F.A. Popp, K.-H. Li and Q. Gu (1992) Recent Advances in Biophoton Research and its Application, World-Scientific, Singapore.

[4]     J.J Chang, J. Fisch and F.A. Popp (1998) Biophotons, Kluwer Academic Publishers, Boston.

 

[5]     H.J. Niggli, S. Tudisco, L. Lanzanò, L. A. Applegate, A. Scordino and F. MUSUMECI, Laser-Ultraviolet-A induced ultraweak photon emission in human skin cells: A biophotonic comparision between keratinocytes and fibroblasts, Indian J. Experimental Biol. 46 (2008) 358-363.

 

[6]  K. Bayreuther, H.P. Rodemann, R. Hommel, K. Dittman, M. Albiez and P.I. Francz, Human skin fibroblasts in vitro differentiate along a terminal cell lineage, Proc. natl. Acad. Sci., USA 85 (1988) 5112-1516.

 

[7]     H.J. Niggli and P.I. Francz, May ultraviolet light-induced ornithine decarboxylase response in mitotic and postmitotic human skin fibroblasts serve as a marker of aging and differentiation? Age 15 (1992) 55-60.

 

[8]     H.J. Niggli, Aphidicolin inhibits excision repair of UV-induced pyrimidine photodimers in low serum cultures of mitotic and mitomycin C-induced postmitotic human skin fibroblasts, Mut. Res. 295 (1993) 125-133.

 

[9]     H.J.  Niggli and Lee A. Applegate, Glutathione response after UVA irradiation in mitotic and postmitotic human skin fibroblasts and keratinocytes, Photochem. Photobiol. 65 (1997) 680-684.

 

 [10]  H.J. Niggli, S. Tudisco, G. Privitera, L. A. Applegate, A. Scordino and F. Musumeci: Laser-Ultraviolet-A induced ultraweak photon emission in mammalian cells, Journal of Biomedical Optics 10(2) (March/April 2005) 024006-1-6.

 

[11]   L.A. Applegate, C. Scaletta, R. Panizzon, H. Niggli and E. Frenk , In vivo induction of pyrimidine dimers in human skin by UVA radiation: Initiation of cell damage and/or intercellular communication?,  Int. J. of  Molecular Medicine  3 (1999), 467-472.

 

[12]   H.J. Niggli, C. Scaletta, Y. Yu, F.-A. Popp and Lee A. Applegate, Ultraweak photon emission in assessing bone growth factor efficiency using fibroblastic differentiation, J. Photochem. Photobiol. B: Biol. 64 (2001) 62-68.

 

 

 

 

 

 

 

*    Biophotonen in Heil- und Lebensmitteln

 

Biophotonen

1. Materie und Strahlung

 

Photonen, die Kleinstteile des Lichtes, spielen eine wichtige Rolle in allen atomischen und molekularen Wechselwirkungen in unserem Universum. Das Licht entstand wahrscheinlich vor etwa 15 Milliarden Jahren durch eine gewaltige Explosion der ewigen Energie (Urknall). Der riesige Feuerball dehnte sich mit rasender Geschwindigkeit aus, wobei er sich abkühlte und sich die Elementarteilchen bildeten, die die heutige moderne Physik als Fermionen bezeichnet. Zu ihnen gehören die Grundbausteine der Atome: Protonen + Neutronen (Hadronen) und Elektronen (Leptonen), zusammengefasst als, wie soeben erwähnt, sogenannte Fermionen. Die Hadrone wiederum sind aus Quarks und nach neuesten Erkenntnissen aus sogenannten  Preonen aufgebaut. Als Informationsträger der Materie sind die Photonen (sogenannte Bosonen), die Kleinstteile des Lichtes,  anzusehen, die auch durch ihre elektromagnetische Kraft für den Zusammenhalt der Elementarteilchen, den Bausteinen der Materie, verantwortlich sind.  Die moderne Physik betrachtet die Materie als in  Energie übergehend  nach der weltberühmten Formel E=mxc2. Daraus ergibt sich, dass Masse eine Form von gebundener Energie ist. Mit der modernen Quantenphysik wurde klar, dass Fermionen und Bosonen nicht mehr getrennte, sondern einander ergänzende Begriffe darstellen.  Dabei rückt die moderne Physik an die Aussagen mittelalterlicher Weisheitslehrer heran: Die Welt besteht aus gefrorenem Licht.

 

2.  Die ultraschwache Photonenstrahlung als potentielle Messgrösse in der Lebens- und Heilmittelqualität

 

Wie oben dargestellt spielen Photonen als Informationsträger eine wichtige Rolle in allen atomischen und molekularen Wechselwirkungen in unserem Universum. Die moderne Biophotonenforschung beginnt mit der  in Zwiebelzellen entdeckten Zellstrahlung durch den russischen Biologen Alexander Gurwitsch. Obwohl die amerikanischen Forscher, Hollaender und Claus, dieser Gurwitsch-Strahlung vor dem zweiten Weltkrieg ein Ende bereiteten, wurde mit der Erfindung der Photomultipliertechnik (wird beispielsweise im Forschungszentrum CERN in Genf zur Aufschlüsselung der Elementarteilchen und seiner Unterstrukturen eingesetzt) in den fünfziger Jahren durch italienische Wissenschaftler der entgültige physikalische Nachweis  der Biophotonen erbracht. Durch die Pionierarbeit in der Biophotonenforschung des deutschen Biophysikers Fritz-Albert Popp, der heute auf der ehemaligen Raketenstation Hombroich in Neuss tätig ist, wurde klar, dass Pflanzen, Tiere und Menschen ultraschwache Photonen, sogenannte Biophotonen, abgeben.  Im Moment gibt es in den Gebieten Krebsforschung, Biotechnologie, Biosensoren, Lebensmittelqualität und in der Umweltsthematik etwa vierzig Arbeitsgruppen weltweit, die sich mit der Zellstrahlung beschäftigen. Der grösste Anwender in der Lebensmittelindustrie ist Japan. Der Physiker Popp hat grundlegende Entdeckungen in diesem Hauptanwendungsgebiet der Biophotonenforschung gemacht. Er zeigte, dass gesundes Gemüse mehr Licht in sich trägt als solches, welches auf schwermetallvergifteten Böden gewachsen ist. Auch die Qualität von biologisch gezogenem Gemüse oder Eiern konnte er auf diese Weise feststellen. Freilandeier strahlen beispielsweise stärker als Eier von Batteriehühnern. Durch seine Forschungen zeigt sich immer mehr, dass die chemisch-stoffliche Zusammensetzung der Lebensmittel von zweitrangiger Bedeutung ist. Hauptfaktor für die Nahrungsqualität ist der Lichtenergiegehalt und die damit verbundene potentielle Information. Es wurde nämlich festgestellt, dass gesunde, menschliche Zellen die Fähigkeit haben, die auf sie übertragene, ultraschwache Lichtenergie zu speichern und für den eigenen komplexen Lebensprozess einzusetzen. Kranke Krebszellen hingegen verlieren diese Fähigkeit und zeigen durch verstärkte Abstrahlung von Biophotonen an, dass ihr lichtenergetisches Speicherungsvermögen gestört ist. Was die Interpretation der Biophotonenstrahlung in Zellen anbetrifft, so stehen sich heute zwei Meinungen gegenüber: auf der einen Seite die Zufallshypothese, welche die Zellstrahlung auf Radikalreaktionen zurückführt (Radikale sind chemisch hoch aktive Substanzen. Sie entstehen beispielsweise in pflanzlichen, tierischen oder menschlichen Zellen durch Bestrahlung mit ultraviolettem Licht oder ionisierenden Strahlen wie Röntgenstrahlung. Sie können durch natürliche Substanzen (Vitamin E etc.) neutralisiert werden). Diese Auffassung schreibt der Zellstrahlung keine grundlegende biologische Bedeutung zu. Hingegen betrachtet die ganzheitliche Hypothese des Biophysikers Popp diese ultraschwache Strahlung als Informationsträger, welcher die komplexen Lebensprozesse in der Zelle steuert.  Der Ansatz dieses genialen Forschers anerkennt staunend und respektvoll die überlegene Weisheit der Natur, deren Leistungen der Mensch weder je ganz zu entschlüsseln noch zu beherrschen hoffen kann. Sein Biophotonenmodell leitet eine Revolution in unserem Verständnis der grundlegenden Lebensvorgänge in der Zelle ein und führt damit zu neuen, ganzheitlichen Konzepten in der Lebensmittelqualitätsanalyse (vgl. 1,2,3).

 

(1)       Popp, F.A.. (1999) Die Botschaft der Nahrung.  Verlag, 2001. D-60381 Frankfurt.

 

(2)       Niggli, H.J. (1999) Zur Diskussion gestellt: Lichtemissionen von Lebensmitteln. Erfahrungsheilkunde 48,  S. 762-764.

 

(3)       Niggli, H.J. (1993), Artificial sunlight irradiation induces ultraweak photon emission in human skin fibroblasts, J. Photochem. Photobiol. 18, 281-285.

 

 

 

 

 

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Aus Lichtwelle: August 2001 (www.lichtwelle.ch)

  Biophotonen:

Die Lichtsprache des Zellnetzwerkes in unserem Körper

 

 

von Hugo Niggli

 

Vor 25 Jahren, als ich an der ETH in Zürich Naturwissenschaften studierte, wurde ich bei einer Zwischenprüfung in Biologie vom prüfenden Professor mit der Frage konfrontiert, warum Pflanzenzellen wachsen würden. Meine einfache Antwort: "Wegen der Sonne!" erzürnte ihn unweigerlich, da er von mir erwartete, ich würde ihm nun von Pflanzenwachstumsstoffen und ihrer biologischen Bedeutung erzählen. Meine Benotung fiel fürchterlich aus, die schlechteste Note, die es in der Geschichte der Biologieprüfungen an der ETH je gegeben hatte. Ein Wunder liess mich dann die Gesamtprüfung ohne Wiederholung gleichwohl bestehen, weil der Professor meine gescheiterte Biologieprüfung um einen halben Punkt anhob, mit der Bemerkung, ich müsste dann nicht glauben, ich hätte nun eine gute Note! Ich wusste damals noch nicht, dass damit eine Geschichte begann, die man wie folgt betiteln könnte: "Von einem Forscher, der auszog, um strahlendes Sonnenlicht in Zellen zu suchen".

 

Das Studium an der ETH sollte mir meine brennende Frage: "Was ist Leben?" beantworten und ich musste kurz vor dem Ende meines Studiums enttäuscht feststellen, dass ich viel Wissen angehäuft hatte, welches jedoch nicht zufriedenstellend eingeordnet werden konnte. Den Atheismus hatte ich durch Ereignisse, wie ich oben beschrieben habe, überwunden. Doch die römisch-katholische Konfession, meine ursprüngliche Heimat, wo ich als Kind geborgen war, konnte mich nicht mehr befriedigen. In diese Zeit des geistigen Suchens wurde ich mit der Lehre von Carl Huter (1861-1912) bekannt. Dieser Forscher erkannte den Zusammenhang zwischen Geist und Materie und beschrieb in seinen Werken die Höherentwicklung der Materie über die Zelle, die Pflanze und das Tier bis hin zum Menschen. Er beobachtete klar und sachlich und erfasste rasch das Wesentliche, wobei er, unterstützt durch seine tiefe Religiosität und Intuition, seinen inneren Eingebungen folgte. In genialer Weise belegte er in seinem Hauptwerk "Menschenkenntnis", dass alles Leben auf Strahlung beruht. Darin erwähnte er die sogenannte geistige Spiegelung oder das Nachempfinden der Materie und führte aus, dass dieses mit den bekannten Grundkräften der Physik, insbesondere der magnetischen und elektrischen Kraft, nicht ausreichend erklärt werden könne. Vielmehr sei eine zusätzliche Eigenschaft anzunehmen: das Empfindungsvermögen der Materie.

 

Er wurde mit dem Empfindungsvermögen der Materie und ihrer geistigen Spiegelung aufgrund seiner eigenen Hellfühlbegabung konfrontiert. Er nahm feinere Schwingungsbereiche wahr, welche Menschen ohne diese besondere Fähigkeit, auch wenn sie Messinstrumente zu Hilfe nehmen, bisher nicht zugänglich waren. Es war ihm möglich, angesichts von altem Mauerwerk, Möbeln, Schmuckstücken oder sonstigen Gegenständen, vergangene Geschehnisse nachzuerleben, die in Gegenwart dieser scheinbar "toten" Dinge sich ereignet hatten. Die materiellen Gegenstände spiegelten in Huters geistiger Wahrnehmung Ereignisse der Vergangenheit wider; sie verhielten sich also gleichsam als besässen sie ein passives Empfindungsvermögen und eine Art Gedächtnis. In deutlichen Bildern rollte vor seinem inneren Auge das zeitlich weit zurückliegende Geschehen noch einmal ab. Carl Welkisch, sein letzter Schüler *, berichtete ein Erlebnis, das als Beispiel seiner ähnlich entwickelten Hellfühlbegabung dienen soll: einmal befand er sich auf dem Gut eines schlesischen Grafen, dem er auch von den Erfahrungen und Experimenten Carl Huters** erzählte. Daraufhin übergab der Graf Welkisch einen langen Karton, in dem ein Gegenstand eingepackt war. Welkisch fühlte sich ein und nahm zuerst eine mittelgrosse, gedrungene Männergestalt wahr; sie war nicht gesund und hatte Verhärtungen in der Magengegend. Dann sah er diesen Mann plötzlich zu Pferde bei einer Militärparade, inmitten von Soldaten, die ebenfalls zu Pferde sassen. Gleichzeitig hörte er Militärmärsche. Daraufhin sagte er zum Grafen: In diesem Karton liegt ein Gegenstand, den Napoleon jahrelang an sich getragen hat. Nun öffnete der Graf den Karton und zeigte eine Schärpe, die Napoleon getragen hatte.

 

Ähnliche Beobachtungen führten Huter schliesslich dazu, in der Materie solcher Gegenstände eine Art eigenes Wahrnehmungsvermögen mit Speichergedächtnis anzunehmen - eben das Empfindungsvermögen der Materie oder auch das materielle Bewusstsein. Damit wird auch verständlich, dass Menschen Orte prägen können, was Dichter wie Goethe schon lange beschrieben hatten. Carl Welkisch erzählte hierzu, dass er in den herumliegenden Steinen eines im Krieg zerstörten Domes, in dem viel gebetet, gesungen und gepredigt worden war, sämtliche Ereignisse, die dort stattgefunden hatten, erfühlte. Er führte erklärend weiter aus, dass jeder materielle Gegenstand durch eine tiefe Liebesstrahlung zur Gegenliebe angeregt werden kann. Bei jeder Wohnung, in der Welkisch nur einige Tage gewohnt hatte, bemerkte er einen empfindlichen Abschiedsschmerz, wenn er abreisen wollte. Es schien ihm als ob die Materie "jammerte und schrie". Hellfühlversuche aus materiellen Gegenständen habe ich dann praktisch im Jahre 1990 zusammen mit Elisabeth Bond vorgenommen und später in eigenen Gruppen. Ich erinnere mich noch an eine solche Hellfühlübung, die ich im März 1997 auf der Raketenstation beim Biophotonenforscher Fritz Popp leitete, wo ich über Schöpfung und Evolution sprach *. Um das Bewusstsein der Materie praktisch erfahrbar zu machen haben wir in einer zwölfköpfigen Forschergruppe, bei der auch der Wissenschaftsjournalist Marco Bischof teilnahm (vgl. www.marco bischof.com), eine solches Experiment durchgeführt.

 

Interessanterweise hat auch die moderne Physik die Erkenntnis des engen Zusammenhanges von Materie und Geist neu entdeckt. Ende der Siebziger Jahre hat der namhafte französische Physiker Jean Charon** mit theoretischen Berechnungen nachgewiesen, dass die Elementarteilchen, welche die Materie aufbauen, geisttragend sind. Damit rückt die modernen Physik ganz nahe an den Satz der mittelalterlichen Mystiker heran: "Die Welt besteht aus gefrorenem Licht". Für Carl Huter spielte das Licht eine entscheidende Rolle, denn darin findet sich nach seinen Forschungen vor allem das von ihm entdeckte materielle Bewusstsein. Deshalb kann die Materie sowohl speichern als auch strahlen. Nach ihm erhöhte sich nun das Bewusstsein in der Materie im Laufe der Entwicklung von den Elementarteilchen, über die Atome und Moleküle bis zur Zelle, was auch von Charon untermauert wird und seiner Ansicht nach einer Schwingungserhöhung der geisttragenden Elementarteilchen gleichkommt. Dabei entwickelte sich auch die lebende Zelle, welche fähig ist, die Materieschwingung zu erhöhen. Der Naturwissenschaftler und Mystiker Teilhard de Chardin** entwickelte eine der Huterlehre sehr ähnliche Evolutionstheorie. Er unterscheidet eine Geogenese (Erdentwicklung), eine Biogenese (Lebensentwicklung), eine Psychogenese (Seelenentwicklung) und eine Noogenese (Entwicklung des individuellen Geistes, d.h. Gottesfunkens im Menschen). Gott als die Liebe bildet die Antriebskraft zu diesen Entwicklungen des Lebens. Das Psychische in der Materie ist der Keim dieser Liebe, es ist der Anstoss zur Vereinigung der Elementarteilchen zu Atomen und Molekülen. Der pflanzliche, tierische und menschliche Körper ist als Ergebnis dieser Entwicklung anzusehen. Und es ist eine greifbare Tatsache, dass alle Körper zum Aufbau und zu ihrer Ergänzung alle nötigen Stoffe und Energien aus ihrer Umgebung beziehen. Alle Dinge und Wesen niederer Entwicklungsstufe bieten den jeweils höheren Lebewesen ihre stofflichen Körper als Baustoffe dar. Wie diese Baustoffe im höheren Lebewesen zur Gewinnung von Energie und neuen Bausteinen umgewandelt werden, zeigt uns die moderne Biochemie. Durch die Höherentwicklung der Materie steigert sich auch ihr Bewusstsein und ihre Empfindungsfähigkeit. Sie überschreit jedes Mal eine Schwelle, sei es von der anorganischen zur organischen Materie, sei es von der pflanzlichen zur tierischen oder von der tierischen zur menschlichen Zelle.

 

Carl Huter zeigte am Beispiel der Zelle, dass sich das Bewusstsein der Materie im Laufe der Entwicklung ständig erhöht. Das bedeutet die Evolution der geistigen Kraft aus der Materie. Für  Huter war  dabei die Zellstrahlung von grundlegender Bedeutung. Er unterteilte die Strahlung in der menschlichen Zelle in drei Bereiche: Danach strahlt der Zellkern auf eine andere Art als der Zellkörper und diese beiden wiederum anders als das Strahlkörperchen (Zentrosom). Im Falle der ersten Strahlungsart sprach er von Lebensmagnetismus, im zweiten Fall von Lebensod und im dritten von der strahlenden Lebenskraft Helioda. Diese zuletzt genannte Lebenskraft ist die feinste und geistigste der drei Strahlungsarten und mit Messinstrumenten am wenigsten bestimmbar. Sie kommt uns ganz stark in medial begabten Menschen, aber auch in feinfühligen Menschen wie Dichtern oder Künstlern entgegen.

 

Carl Huter und seine Lehre brachte mir eine Synthese zwischen Naturwissenschaft und Religion und ich erfasste den Zusammenhang zwischen Geist und Materie verstandesmässig. In der Zwischenzeit hatte ich mein Studium an der ETH abgeschlossen und promovierte im Jahre 1983 in Photobiologie am Schweizerischen Krebsforschungsinstitut und an der Universität Lausanne. Zu dieser Zeit lernte ich einen Sohn von Carl Huter kennen, der mich im August 1988 mit Professor Fritz-Albert Popp, dem Entdecker der modernen Zellstrahlung, den sogenannten Biophotonen (Herleitung dieses Wortes aus dem Griechischen "Bios" Leben und "Phos" Licht, Kraft), zusammenbrachte. Der deutsche Biophysikers Fritz-Albert Popp ist heute in Neuss tätig, wo sich auf der Museumsinsel Hombroich und einer ehemaligen Raketenstation der NATO, eine der wichtigsten Biophotonenforschungsgruppe der Neuzeit etabliert hat. Dabei nehmen die Anwendungen in den Bereichen Krebsforschung, Biotechnologie, Biosensoren und Lebensmittelqualität einen immer breiteren Raum ein. Die Biophotonenforschung zeigt bis jetzt vor allem praktische Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Lebensmittelqualitätskontrolle. So hat man mit Hilfe von modernen Biophotonenanalysen feststellen können, dass gesundes Gemüse mehr Licht in sich trägt als solches, welches auf schwermetallvergifteten Böden gewachsen ist. Auch die Qualität von biologisch gezogenem Gemüse oder Eiern kann auf diese Weise bestimmt werden. Freilandeier strahlen nämlich erheblich stärker als Eier von Batteriehühnern. Ebenso zeigen Zwiebeln, Karotten und Fenchel aus biologischem Landpflege eine stärkere Eigenstrahlung als solche aus sogenanntem konventionellen Anbau. Auch Frischezustand und Lagerung sind wichtige Einflussgrössen. Tomaten zeigen frisch gepflückt die höchsten Lichtwerte, nach mehrtägiger Lagerung sinken die Werte signifikant. Die Intensität der Lichtenergie nimmt auch bei Lagerung im Kühlschrank (4° C) oder im tiefgefrorenem Zustand ab.

 

Nach physikalischer Erkenntnis sind die Kleinstteilchen des Lichtes, die sogenannten Photonen1, die Träger und Vermittler der elektromagnetischen Kraft. Da diese materielle Grundkraft im Lebensmagnetismus besonders umfangreich vorhanden ist, konnte diese Strahlung in Form der Biophotonenstrahlung von der Naturwissenschaft zuerst nachgewiesen werden. Zu Beginn der Zwanziger Jahre entdeckte der russische Forscher A.G. Gurwitsch** in sich teilenden Zwiebelzellen diese ultraschwache Zellstrahlung, welche jedoch wieder in Vergessenheit geriet. In den frühen Siebziger Jahre haben der deutsche Biophysiker Fritz-Albert Popp, der japanische Forscher Inaba und der australische Naturwissenschaftler Quickenden unabhängig voneinander mit hochempfindlichen Lichtmessgeräten, die noch eine Kerze in 20 Kilometer Entfernung wahrnehmen können, diese Strahlung der modernen Naturwissenschaft neu zugänglich gemacht. Dabei entwickelten Popp und seine Forscherfreunde ein Modell um aufzuzeigen, weshalb nur ein winzig kleiner Teil (ungefähr 2%) der sich im Zellkern befindlichen Erbstruktur (DNS) für den Aufbau und Unterhalt des Körpers benötigt wird. Sie zeigten durch Experimente und Berechnungen, dass der bisher scheinbar funktionslose Teil der Erbstruktur durch die von ihm ausgehenden Strahlung das hochkomplizierte Geschehen innerhalb der Zelle kontrolliert. Die Erbstruktur, die wendeltreppenförmig aufgebaut ist,  wirkt im Zellkern nach den Erkenntnissen von Popp hauptsächlich als biologischer Laser2, der die ihm notwendige Energie aus der Nahrung in Form von Photonen erhält. Dadurch zeigt sich immer mehr, dass die chemisch-stoffliche Zusammensetzung der Nahrungs- und Heilmittel von zweitrangiger Bedeutung ist. Hauptfaktor für Nahrungs- und Heilmittelsqualität ist der Lichtenergiegehalt. Aus den neuzeitlichen Biophotonenforschungen wird klar, dass die Nahrungs- und Heilmittelqualität im wesentlichen nicht im Brennwert der Inhaltsstoffe (Kalorien) besteht, sondern in deren Gehalt an hochwertiger Lichtenergie und potentieller Information. Das bei der Photosynthese gespeicherte Sonnenlicht, wird beispielsweise im biochemischen Vorgang des Zuckerabbaues, der sogenannten Glykolyse, in Form von Photonen wieder freigegeben. Wenn das Wesentliche an der Ernährung die Sonnenenergie ist, dann muss die Speicherfähigkeit für Sonnenphotonen ein Mass für die Qualität der Nahrung aber auch von Heilmitteln sein, folgert Popp. Die Ernährung besteht im Grunde genommen darin, dass wir die in pflanzlichen und tierischen Substanzen gespeicherten Lichtenergie aufnehmen und verwerten. Dabei hängt die Lichtspeicherfähigkeit der verschiedenen Nahrungsmittel ganz stark  mit ihrem Gehalt an spiraligen "lebenden Makromolekülen" zusammen, wie Walter Ostertag in seinem Buch "Lebende Makromoleküle als Lebensexilier" aus dem Humata Verlag in Bern  belegt. Nach Ostertag ist die hochwertigste Nahrung diejenige mit dem höchsten Gehalt an spiraligen Molekülen. Diese kommen sehr konzentriert in der Erbstruktur vor. Überall, wo Lebensprozesse aktiv und intensiv ablaufen, fallen die hohen Konzentrationen solcher Spiralmoleküle auf. Bei pflanzlichen und tierischen Einzellern eignen sich nach Ostertag vor allem Hefepilze, physiologische Bakterien (beispielsweise Milchsäurebakterien) und Algen wie Spirulina platensis. Bei Embryonal- und Sexualgeweben sind es Samen, Blütenpollen, Keimlinge, Eidotter und tierische Embryonen, die viele Spiralmoleküle liefern, bei den Assimilationsgeweben Chlorophyllkörner und Leberzellen. Streckungs- und Wachstumsgewebe von Pflanzen enthalten besonders in Vegetationspunkten, Knospen, Sprossen und Wurzelspitzen jene "lebenden Makromoleküle"; ebenso tierische Gewebe mit starkem Stoffwechsel, wie Knochenmark, Gehirn und Innereien. Milch und Blut wildlebender Tiere sowie die essbaren Schutzhüllen pflanzlicher Speicherorgane empfiehlt Ostertag ebenfalls. Besonders hochwertig sind nach seinen Angaben Wildpflanzen, weil bei der Umzüchtung zur Kulturpflanze die erzielte Ertragsteigerung (quantitative Zunahme der Pflanzenmaterie) auf Kosten der Qualität, das heisst eben des Gehaltes an Spiralmolekülen gehe. Wie wir oben gesehen haben, wird diese Licht-Nahrung in der Zelle langsam und über viele Zwischenstufen optimal verteilt. Dabei bildet die Erbstruktur DNS als biologischer Laser den grossen Energietank, welcher die Sonnenphotonen gezielt speichert und damit den gesamten Energiehaushalt und auch das biochemische Geschehen in der Zelle steuert.

 

Aus all diesen Ausführungen wird klar, dass wir uns eigentlich  von Licht ernähren und dieses in der Zelle umsetzen. In einer langjährigen naturwissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Popp haben wir entdeckt, dass normale, menschliche Zellen die Fähigkeit haben, die auf sie übertragene, ultraschwache Lichtenergie zu speichern und für den eigenen komplexen Lebensprozess einzusetzen. Kranke Krebszellen beispielsweise verlieren diese Fähigkeit und zeigen durch verstärkte Abstrahlung von Biophotonen an, dass ihr Lichtenergiespeicherungsvermögen gestört ist. Ähnliches geschieht bei den Alterungsprozessen in den Zellen. Durch die über Jahre angehäuften Zellgifte, die oft nur teilweise  ausgeschieden werden, sondern sich oft in Ablagerungen des Zellgewebes  äussern (Beispiel Arteriosklerose in den Blutgefässen) nimmt die Biophotonenabstrahlung ähnlich wie bei Krebszellen zu. Zur Zeit arbeiten wir zusammen mit der Photobiologin und Zellforscherin Lee Laurent-Applegate vom Universitätsspital in Lausanne an einem Zellstrahlungsmodell um aufzuzeigen, wie das Licht von der Zelle aufgefangen wird und zur Steuerung von biochemischen Reaktionen genutzt wird. Dabei stellen wir uns einen ähnlichen Vorgang vor, der im menschlichen Auge schon seit 30 Jahren bekannt ist. Dort werden nämlich kleinste Lichtpartikel über das Vitamin A aufgefangen und in biochemische Reaktionen umgesetzt. In der Zelle entspricht in unserem Modell dem Auge die Erbstruktur oder genetischen Substanz DNS, welche durch photobiologische Änderungen, induziert durch Sonnenlicht, einen Wasserfall von biochemischen Reaktionen aktivieren kann. Die amerikanische Dermatologin Barbara Gilchrest hat in diesem Zusammenhang vor sieben Jahren entdeckt, dass durch Sonnenlicht induzierte Erbveränderungen beispielsweise die Melaninsynthese aktivieren, ein Farbstoff der für unsere natürliche Bräunung, aktiviert durch Sonnenlicht, verantwortlich ist. Die etablierten Wissenschaften in Biologie und Medizin tun sich noch schwer mit solchen, für sie revolutionären, photobiologischen Vorstellungen. Mit der modernen Quantenphysik, die der Journalist Gary Zukav mit seinem Bestseller: Die tanzenden Wu Li Meister aus dem Rowohlt Verlag dem Laien zugänglich gemacht hat, hat die Physik jedoch schon lange den Sprung vom Materiedenken zum Energiedenken vollzogen. Die neuzeitliche Biologie und Medizin hinkt diesem Quantensprung in der modernen Physik immer  noch hinten nach und auch der Erkenntnis, welche Carl Huter in genialer Weise schon lange erkannt hat. Es ist Licht, das alles steuert und koordiniert, und es entwickelt sich von den Elementarteilchen über die Atome und Moleküle bis hin zum Biophotonenlicht der Zelle zu immer grösserer Bewusstheit.

 

 

1Quanten: Verschieden grosse, nicht weiter teilbare Energieteilchen. Die Quanten oder Photonen sind als Informationsträger der Materie anzusehen und auch für den Zusammenhalt in und zwischen den Bausteinen der Materie, den sogenannten Elementarteilchen, verantwortlich.

2Laser (Englisch: Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation): Technisches Gerät zur Verstärkung von Licht. Die Wissenschaft kennt nur technische Laser. Biologische Laser sind eine neuartige Entdeckung von Fritz-A. Popp.

 

*Mein langjähriger Freund, der Theologe Martin Dresler-Schenck, der den Mystiker Carl Welkisch (1888-1984) seit Kindheit an gekannt hat und ihn bis zu seinem Tod als Freund begleitet hat, hat mich anfangs Neuziger Jahre gebeten,  sein Buch "Ein Gottesbote des 20.Jahrhunderts" - Begegnungen mit Carl Welkisch", mit einen Beitrag über Schöpfung und Evolution zu ergänzen. Der Buchbeitrag zeigt auf, dass die moderne Physik mit den Erkenntnissen der Biophotonenforschung die Geistnatur der Materie bestätigt. Die mit ** bezeichneten Forscher sind Im Quellenverzeichnis dieses Buches aufgelistet. Das Buch umfasst persönliche Berichte von Marianne Bunk und Martin Dresler-Schenck über das Wirken von Carl Welkisch und ist im Jahre 1994 im Geistfeuer Verlag in Ueberlingen am Bodensee herausgegeben worden (siehe www.welkisch.de).

 

 

 

 

 

 

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