Volkskundliches Seminar der Universität Zürich

Proseminar Mensch und Tier SS 2001

 

Inhalt

Einleitung

Gedanken zur Faszination der Präparate

Kulturhistorische Hintergründe

Das 19. Jahrhundert: Industrialisierung und Verstädterung

Das 20. Jahrhundert und heute

Naturwissenschaftliche Sammlungen Winterthur

Schlussfolgerungen

Bibliografie

Fussnoten

 

verena huber

verena huber@swissonline.ch



























































Tierpräparate als Ausstellungsobjekt

Naturwissenschaftliche Museen und ihr wechselndes Naturverständnis

 

Einleitung

Ausgangspunkt für meine Themenwahl war die persönliche Faszination, die naturwissenschaftliche Sammlungen und Tierpräparate auf mich ausüben. Als Kind war ich eine begeisterte Besucherin von naturwissenschaftlichen Sammlungen und die "ausgestopften" Tiere, die in der Primarschule ab und zu im Zeichenunterricht auftauchten, vermochten meine Aufmerksamkeit immer zu fesseln. Selbst noch vor ein paar Jahren, als ich mir die illusionistisch gestalteten Dioramen im New Yorker American Museum of Natural History ansah, war ich überwältigt von deren Anblick.

Auf einer wissenschaftlicheren Ebene hat diese subjektive Faszination mein Interesse für die kulturhistorischen Hintergründe sowohl der Präparate als auch der naturwissenschaftlichen Museen und Sammlungen geweckt. Dem möchte ich, nach einigen allgemeinen Gedanken zur eingangs erwähnten Faszination der Präparate einen ersten Schwerpunkt dieser Arbeit widmen, da mir dies im Bezug auf die Thematik "Mensch und Tier" äusserst interessant scheint: In der Entwicklung der Art, wie die Tierpräparate ausgestellt werden, lässt sich ein Wandel des Bildes, das sich Menschen von Tieren und der Natur machen, anschaulich ablesen. Um mit Ralph Waldo Emerson zu sprechen: "Von welcher Seite auch immer wir die Natur betrachten, immer scheinen wir die Gestalt eines verkleideten Menschen zu erforschen."(1)

Ausgehend von einem kulturgeschichtlichen Überblick stellt sich natürlich, gerade in der Volkskunde, die Frage nach der Rolle solcher Tierpräparate und Museen im heutigen Alltag. Dies führt zum zweiten Schwerpunkt meiner Arbeit, in dem ich die Naturwissenschaftlichen Sammlungen Winterthur etwas näher untersuchen möchte. Alle naturwissenschaftlichen Museen der Schweiz im Überblick zu untersuchen wäre wohl interessant gewesen, schien mir aber den Rahmen einer Proseminararbeit zu sprengen.(2) Meine Wahl fiel auf das Winterthurer Museum, da es kurz vor einer interessanten Umstrukturierung steht: Es ist das letzte Haus in der Schweiz, das seine Sammlung in einem eigentlich längst überholten Stil präsentiert, nämlich in Vitrinen, die seit dem Bau des Museumsgebäudes 1916 für die Präsentation gebraucht werden.(3) Trotzdem kann es sehr hohe BesucherInnenzahlen ausweisen,(4) nicht zuletzt dank der attraktiven Wechselausstellungen, die auch in der Presse wahrgenommen werden.(5) In nächster Zeit soll die Art der Sammlungspräsentation verändert werden; es soll ein modernes, interaktives Museum entstehen. Welches Bild der Natur und damit auch der Tiere soll heute vermittelt werden? Was macht ein solches Museum heute noch attraktiv, was sind seine Aufgaben, was unterscheidet ein zeitgenössisches Konzept von seinen Vorgängern?

Methoden

Für die Klärung solcher und ähnlicher Fragen hatte ich Herrn Hans-Konrad Schmutz, Leiter der Naturwissenschaftlichen Sammlungen Winterthur, der zusätzlich als Lehrbeauftragter an der Universität Zürich engagiert ist, wo er sich mit der Wissenschafts- und Sammlungsgeschichte auseinandersetzt, um ein Gespräch gebeten, wozu er spontan bereit war.(6) Ausserdem hatte ich zum Schwerpunkt Winterthur einige Artikel aus der Tagespresse zusammengetragen, in denen die Entwicklung der geplanten Ausstellungsänderung verfolgt wurde. Zu den kulturhistorischen Hintergründen der Präparation und der Naturwissenschaftlichen Museen im Allgemeinen stellte ich eine Literaturrecherche im Bereich Museumsgeschichte und zoologischer Präparation an. Daneben besuchte ich natürlich ein paar Museen, namentlich in Winterthur, Zürich und Neuenburg, um die Thematik auch aus der Anschauung kennenzulernen.

Gedanken zur Faszination der Präparate

Verschiedene Gründe tragen dazu bei, dass Tierpräparate nach wie vor eine grosse Popularität aufweisen, natürlich vor allem bei Kindern, aber auch bei einigen Erwachsenen. Präparate strahlen eine seltsame, manchmal auch unheimlich wirkende Ambivalenz aus: Sie sind einerseits tot und starr, sind aber anderseits so aufgemacht, dass sie möglichst lebendig wirken sollen; es sei denn, es handle sich nicht um darstellende Präparate, sondern um solche zu reinen Forschungszwecken, auf die ich aber hier nicht eingehen will. Wie verstörend diese Spannung sein kann, bemerkt man meist erst, wenn man einem menschlichen Präparat gegenübersteht: Bei einem Besuch im Musée d'histoire naturelle Neuchâtel stand plötzlich ein "ausgestopfter Mensch" aus dem 19. Jahrhundert vor mir; eine zugleich verstörende und faszinierende Begegnung.(7)

Präparate, auch wenn es sich, wie bei den hier untersuchten um tierische handelt, laden denn auch weniger zum Kuscheln als zur optischen Betrachtung ein.(8) In musealen Inszenierungen von Tierpräparaten sind wilde und andere Tiere gebannt und dem Menschen unterworfen, wir können die prächtigen Gestalten in Ruhe und geschützt vor Wind und Wetter betrachten. Die Beschaffung der Tierkörper steht oft mit der Jagd im Zusammenhang: Bis ins 20. Jahrhundert hinein wurden Tiere noch gezielt zum Zweck der Präparation gejagt(9) - heute geschieht dies nur noch bei privaten Trophäenjägern; die Museen nehmen zwar auch noch gejagte Tiere zur Präparation an, wie mir Herr Schmutz erklärte, allerdings nur noch solche, die sowieso geschossen werden.

Die Präparation eines Tiers bedeutet seine totale Beherrschung: Die Hülle des toten Tieres wird nach den Vorstellungen der Präparierenden zu einer neuen Figur gestaltet, woraus das jeweilige Natur- und Weltverständnis ersichtlich werden kann.(10) Diese Präsentation der Tierpräparate hat im Lauf der Jahrhunderte zudem eine ganz eigene Ästhetik entwickelt: mit natürlichen Materialien wird auf illusionistische Weise eine künstliche Indoors-Natur generiert, eine Art virtual reality, die sich an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft befindet.(11) Die Nähe, ja Überschneidung dieser beiden Bereiche macht, so denke ich, neben der oben beschriebenen Situierung der Präparate im Spannungsfeld zwischen Leben und Tod den anderen grossen Teil der Faszination der Präparate aus.

Kulturhistorische Hintergründe

Dieses Kapitel soll einen Überblick über die Geschichte der darstellenden Präparation von Tieren und der naturwissenschaftlichen Sammlungen geben, wobei ich mich bei letzterem vor allem auf Schausammlungen und weniger auf Studiensammlungen konzentrieren werde.(12)

Prähistorische Vorläufer und Präparate im Mittelalter(13)

Als eine Art Vorläufer der darstellenden Präparation von Körpern könnte die Mumifizierung gesehen werden; es gab im alten Ägypten neben den mumifizierten Menschenkörpern auch Tiere, die dieser Behandlung unterzogen wurden. Man muss allerdings die Methode der Mumifizierung von derjenigen der darstellenden Präparation unterscheiden: bei einer Mumifizierung wird der tote Körper weitgehend intakt gelassen, bei einer darstellenden Präparation wird nur die Hülle, Haut, Fell, Federn, Schuppen, eines Körpers verwendet und mit Hilfe von artfremdem Material wird die Form des lebenden Körpers nachgeahmt.(14) In prähistorischer Zeit genossen haltbar gemachte Teile von toten Tieren, das heisst eine Art rudimentäre Präparate wie Geweihe, Felle oder Knochen kultische Bedeutung als Jagdtrophäen. Ein solcher kultischer Wert von tierischen Präparaten blieb im Mittelalter bestehen; sie tauchten meist im Dunstkreis von Mystik, Hexenkult und Alchimisten auf. Es handelte sich dabei immer noch nicht um Präparate im heutigen Sinn; die Chemie zur Haltbarmachung und Methoden zur Formgebung der Körper waren noch kaum entwickelt.

Dieser technische Grund ist aber nicht der einzige, weshalb Tierpräparate eine ganz andere Bedeutung hatten zu jener Zeit; der Hauptgrund liegt vielmehr, so denke ich jedenfalls, in der damaligen Naturauffassung: Tiere waren wichtiger Bestandteil des menschlichen Lebens; es war nicht nötig, sich ein illusionistisches Modell von Tieren zu machen, man lebte ganz einfach mit ihnen zusammen; hielt sie als Haustier, jagte sie oder ritt sie. Orvar Löfgren spricht einmal, wenn er die Naturvorstellungen der bäuerlichen Gesellschaft beschreibt, die ja einen grossen Teil der Menschen des Mittelalters bildete, von einer "magisch aufgeladenen Natur": Der Mensch sah sich darin kaum als Beherrscher, sondern er war vielmehr auf die Natur und auf die "übernatürlichen Wesen" die sie beherrschten angewiesen.(15)

Frühe Neuzeit, Renaissance und Barock(16)

Mit der aufkommenden Renaissance ging ein zunehmend anthropozentrischer Umgang mit der Natur einher, es wurden neue Ordnungen entworfen, die den Menschen von der übrigen Natur absonderten. Als wichtigste Neuerung auf dem von mir untersuchten Gebiet sind die sogenannten Wunderkammern zu erwähnen. Es handelte sich dabei um erste museumsartige Einrichtungen, in denen zumeist Adlige ihre gesammelten Schätze ausstellten: Gemälde neben präparierten Krokodilen und Schrumpfköpfen.(17) Erste Vorläufer von Wunderkammern kamen im 14. Jahrhundert vor, verbreitet traten sie im 15. und 16. Jh. auf. Hier ging es nicht mehr um einen mystischen Umgang mit der Natur, sondern es wurde versucht, die Ordnung des ganzen Kosmos in einer Sammlung von Objekten darzustellen, die ein möglichst umfassendes Wissen über die Welt zeigen sollte. Dies galt natürlich auch als Beweis der Macht des jeweiligen Adels über die ganze Welt, die sie in den Wunderkammern zu sich nach Hause holten.(18) Wie oben erwähnt waren Tierpräparate ein wichtiger Teil jener anschaulichen Darstellung der Weltordnung, wobei nicht auf eine Dokumentation der einen umgebenden Tiere geachtet wurde, sondern vielmehr möglichst exotische Exemplare gesammelt wurden.

Weitergeführt und zur Blüte gebracht wurden solche Kabinette im Barock im Laufe 17. Jahrhunderts; weiterhin waren viele dieser Sammlungen im privaten Besitz und nicht öffentlich zugänglich. Allerdings entstanden in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in der Schweiz mehr und mehr Sammlungen, die an städtische Bürgerbibliotheken angegliedert und mit privaten Gelehrtengesellschaften verbunden waren, somit also für eine erweiterte Personengruppe zugänglich waren und bereits erste volksbildnerische Ziele verfolgten, obwohl sie natürlich aus heutiger Sicht immer noch Kuriositätenkabinette waren. Schmutz schreibt dazu in einem Aufsatz über Schweizer Sammler im Ancien Régime: "Im Zentrum stand in erster Linie das Absonderliche, Einmalige, Merkwürdige eines Objektes; nicht dessen systematische Stellung."(19) Teilweise tauchten Relikte mittelalterlichen Aberglaubens auf; weit verbreitet war anscheinend der Narwalzahn, der oft als Horn des Einhorn ausgegeben wurde(20) und von dem auch im Zoologischen Museum der Universität Zürich(21) ein Exemplar zu sehen ist:

Als ein extremes Beispiel einer Sammlung von "Exotika" ist die Sammlung eines Frederik Ruysch (1638-1731) zu erwähnen, die in den Besitz des damaligen russischen Zaren überging: in Gläsern, die mit haltbar machenden Chemikalien gefüllt waren, waren menschliche Gliedmassen und Tiere zu seltsamen Arrangements angeordnet.(22)

Es wurden aber auch erste Katalogisierungen entwickelt;(23) wie bereits angedeutet, lag diesen Sammlungen und auch der darin dargestellten Tierwelt ein eigenes, ganzheitliches Konzept des Kosmos zugrunde, das auf die antiken Theorien von Aristoteles und Plinius, auf mittelalterliche Bestiarien und Tierenzyklopädien der Renaissance wie Gessners Historia animalium aufbaute.(24) Viele solcher Katalogisierungen und Sammlungsverzeichnisse sind heute noch erhalten; es sind äusserst wertvolle Dokumente, da die Kabinette selber aufgelöst und kaum in der damaligen Form erhalten sind.(25)

Aufklärung: spätes 17. und 18. Jahrhundert

Das im letzten Kapitel beschriebene ganzheitliche Bild der Welt zerbrach in jener Zeit, es gab nicht mehr ein einziges beherrschbares Wissen, vielmehr wurden verschiedene neue Entdeckungen geografischer und naturwissenschaftlicher Art gemacht.(26) Die im 17. Jahrhundert begonnenen Ordnungssysteme wurden weiter verfolgt, bis um 1750 Carl von Linné mit seiner revolutionären Systematisierung der Pflanzenwelt auf den Plan trat und die weitere Entwicklung prägte. Langsam aber sicher starb die ganzheitliche Kunstkammer aus; die Sammlungen wurden in verschiedene, spezialisierte Abteilungen aufgelöst, Naturalien und Kunst getrennt; erstere wurden zum Teil in Universitäten eingegliedert.(27) Mit der fortschreitenden Verbürgerlichung der Gesellschaft wurden die Naturwissenschaftlichen Sammlungen einer immer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Methoden zur Tierpräparation verbesserten sich zusehends; meist wurde sie von Ärzten und Apothekern durchgeführt, da sie mit Kenntnissen über Chemikalien verbunden war. Allmählich entwickelte sich aber auch der Beruf des Präparators, es erschien Literatur zum Thema und Tierpräparate wurden zu einer eigentlichen Handelsware.(28) Noch war aber eine dauerhafte Konservierung schwierig, es sind nur wenige Präparate aus jener Zeit erhalten geblieben.(29)

Das 19. Jahrhundert: Industrialisierung und Verstädterung

Das 19. Jahrhundert war, vor allem gegen Ende, aus dem Blickwinkel meiner Arbeit das Jahrhundert der grossen Museumsgründungen; nun wurden die naturwissenschaftlichen Sammlungen in den Städten endgültig öffentlich zugänglich gemacht.(30) Diesen Ausstellungsräumen lagen wieder ganz neue Ideologien zugrunde; sie hatten sich aus auf den privaten Rahmen beschränkten Kuriosa-Sammlungen über halböffentliche Naturalienkabinette zu staatlichen Institutionen entwickelt. Wie in den fürstlichen Wunderkammern wurde in den grossen neuen Museen die Machtergreifung der Menschen über die Natur dargestellt; dabei wurde aber ein neuer Schwerpunkt gesetzt: Die neuen Nationalstaaten wollten ihre Rolle als Kolonialherrscher festigen, die über die wilde Natur und fremde Völker herrschten.(31) Anscheinend konkurrenzierten sich die einzelnen Städte gegenseitig und es entstand ein eigentlicher Wettkampf mit Museumsgründungen und -einrichtungen.(32)

Neben diesen politischen Komponenten sind die naturwissenschaftlichen Museen jener Zeit vor allem im Kontext der zunehmenden Industrialisierung und Verstädterung zu sehen. Die Natur und die Tiere waren nicht mehr allgegenwärtig im städtischen Leben; der Umgang mit ihr wurde einerseits von einem rationalen, ausbeuterischen, anderseits von einem romantisierenden Konzept geprägt. Gleichzeitig mit der Verdrängung der Natur aus der Stadt und der beginnenden Zerstörung der Natur durch die Industrie wuchs das Bedürfnis nach einem heilen, intakten Bild der Natur. Die Präsenz von Tierpräparaten und die Art ihrer Inszenierung in den Naturwissenschaftlichen Museen gewann stark an Wichtigkeit.(33)

Im Lauf des 19. Jahrhunderts begannen sich zwei verschiedene Konzepte der Präsentation von Tierpräparaten zu zeigen: Auf der einen Seite setzte man auf eine taxonomische Gliederung, strebte also eine wissenschaftlich-systematisch ausgerichtete Ausstellung an. Oft waren solche Institute einer Universität angegliedert, so wie das auch in Zürich der Fall und meiner Meinung nach noch heute in der Präsentation ersichtlich ist. Man wollte neben dem Bereitstellen der Präparate für Forschungszwecke auf eine ernsthafte Art volkserzieherisch wirken.(34) Dies war eigentlich nichts Neues, wurden doch schon im 18. Jahrhundert gesammelte Naturalien als Bildungsinstrument eingesetzt.(35) Allerdings stritt man sich im 19. Jahrhundert um die Art der Vermittlung. Die Gegenseite zur eben beschriebenen Methode setzte nämlich auf eine sehr viel spektakulärere Ausstellungsweise: Vor allem in den USA - und anscheinend auch in Schweden - wurden Dioramen gestaltet, die die MuseumsbesucherInnen in die dargestellten Welten eintauchen liessen, also ganz klar auch der Unterhaltung und dem Spektakel dienten.(36) Solche Dioramen - eine Art grosse Guckkästen mit illusionistisch gemaltem und aufgebautem Hintergrund und möglichst lebendig wirkenden Präparaten davor - konnten einerseits die natürliche Umgebung der Tiere darstellen, in ihnen konnten aber auch aussergewöhnliche Gegebenheiten nachgestellt werden, wie beispielsweise die Attacke eines Tigers auf ein Kamel oder ähnliche, von Schmutz im Gespräch als "obligate Fressszenen" betitelte Ereignisse.(37) Die Präparatoren waren mittlerweile fähig, solche ausgeklügelten Figuren herzustellen.

Karen Wonders bezeichnet in ihrem sehr aufschlussreichen Buch über Dioramen die europäischen Museen einmal als "Cathedrals of Science", und im Gegensatz dazu die US-amerikanischen als "Temples of Nature". In den USA wollte man, so Wonders, die Grossartigkeit der Natur, die einen grossen Teil der nationalen Identität ausmachte, aber mit der Industrialisierung am Verschwinden war, ins Museum retten.(38) Viele Museen in Europa hingegen setzten eher auf Schausammlungen, "deren einziges Ausstellungskonzept die jeweilige Systematik war".(39)

Das 20. Jahrhundert und heute

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts änderte sich an den oben beschriebenen Sammlungspräsentationen nichts Wesentliches. In den 1960er und 1970er Jahren aber begann das ökologische Bewusstsein zu wachsen und naturwissenschaftliche Museen erlangten eine neue Bedeutung, der sie mit Sonder- und Wechselausstellungen zu umweltrelevanten Themen Rechnung zu tragen versuchten. Beginnend in den USA, später auch vermehrt in Europa, wurden solche Ausstellungen in den 1980er Jahren äusserst populär.(40) Solche Sonderausstellungen finanzieren oft die Sammlungen, die deshalb manchmal auch etwas vernachlässigt wurden.(41)

Präparate und ihre verschiedenartigen Präsentationen machen auch heute noch einen wichtigen Teil der Museen aus; allerdings müssen sie sich in einer von Events und spektakulären Schauen geprägten Erlebniskultur, von der auch die Museen ein Teil sind, behaupten. Dass das Ausstellen von Präparaten weiterhin beliebt ist, hängt, so denke ich, wohl unter anderem mit der in Kapitel 2 beschriebenen Faszination zusammen. Der Gebrauch dieser alten Ausstellungsmedien schliesst ausserdem den Gebrauch von neuen Medien nicht aus; beides kann kombiniert sehr wirkungsvoll verwendet werden.(42) Mit Hilfe von interaktiven Einrichtungen werden die BesucherInnen zur Teilnahme an einer Ausstellung aufgefordert, sie können meist mehr tun als nur schauen.(43)

Geblieben ist bis heute der alte Streitpunkt der Positionierung der naturwissenschaftlichen Museen im Spannungsfeld "Science versus Spectacle", wie es Carla Yanni nennt, und folgende Fragen dazu aufwirft:(44)

Do museums entertain or teach? are they primarily for scientists or primariliy for the public? is it better to present a fossil sitting on a shelf or as part of a reconstructed skeleton? is it better to present stuffed animals standing calmly in boxes, or jumping about in an illusionistic diorama?

Als Illustration dieses Dilemmas und gleichzeitig als Überleitung zur Situation in der Schweiz sollen Abbildungen 2 und 3 dienen, welche Sammlungspräsentationen des Zoologischen Museums der Universität Zürich und des Musée d'histoire naturelle Neuchâtel gegenüberstellen: ersteres ein Beispiel einer eher "trockenen", letzteres ein Beispiel einer "lebendigen" Präsentation.

Der oben aufgeführte Fragenkatalog kann natürlich nicht abschliessend beantwortet werden, beide Positionen bestehen nebeneinander und sollen beim folgenden Kapitel über die Naturwissenschaftlichen Sammlungen Winterthur immer im Hintergrund präsent sein.

Naturwissenschaftliche Sammlungen
Winterthur (45)

Das Winterthurer Museum befindet sich am Rand der Altstadt in einem 1913-16 errichteten historistischen Gebäude von Robert Rittmeyer, wo sich seit diesem Datum die Stadtbibliothek, das Kunstmuseum und die Naturwissenschaftlichen Sammlungen befinden, die 1660, also im barocken Kontext, als Teil der Stadtbibliothek begründet worden waren.

Die Sammlungen belegen Räume im Erd- und im Untergeschoss, die Sammlungspräsentation wurde, wie schon erwähnt, seit 1916 nicht wesentlich verändert. Daneben sind aber Räume vorhanden, in denen Wechselausstellungen präsentiert werden, museumspädagogische Aktivitäten stattfinden und vor einigen Jahren ein kleines Kindermuseum eingerichtet wurde. Das Kindermuseum ermöglicht verschiedene Aktivitäten und zielt im Gegensatz zur Museumspädagogik auf Kinder im Vorschulalter; es ist während der Öffnungszeiten immer benutzbar und werde - "Museumswetter" vorausgesetzt - laut Aussagen der anwesenden Betreuerin auch rege benutzt.

Neben solchen vermittelnden Aktivitäten bildet eine herausragende Fossiliensammlung einen weiteren Schwerpunkt des Museums. Dies erklärt, weshalb kein zoologischer, sondern ein paläontologischer Präparator angestellt ist. Aufträge für zoologische Präparation werden an auswärtige Präparatoren vergeben. Neben der ständig präsentierten Sammlung veranstalten die Naturwissenschaftlichen Sammlungen Winterthur 2-3 Wechselausstellungen pro Jahr. Dies lasse sich laut Schmutz nur bewerkstelligen, da die Zusammenarbeit unter den Schweizer Naturmuseen sehr gut sei und die Ausstellungen untereinander weitergegeben würden.

Das Programm des Museums ist auf Familien als Hauptzielgruppe ausgerichtet; Schmutz sieht das Interesse an der Natur und an Tieren als eine wechselhafte Grösse im Lebenslauf der meisten Menschen: Bei Kindern und Jugendlichen könne er verschiedene Phasen beobachten, die grosse Saurierbegeisterung beispielsweise, später oft eine grosse Betroffenheit im Bezug auf die Umweltproblematik. Bei jungen Erwachsenen nehme das Interesse an solchen Themen meist ab, erst wer eine eigene Familie gründet, werde durch die Kinder wieder verstärkt ins Naturmuseum gebracht. Zudem gehörten ältere Leute zum Teil zu einem interessierten Publikum.

Das neue Naturmuseum

"To be really effective, environmental exhibits need to put the focus on people." (46)

Geplant ist, die Naturwissenschaftlichen Sammlungen innerhalb der nächsten Jahre in ein modernes Naturmuseum zu verwandeln, wofür nach einem ersten, gescheiterten Anlauf Anfang 1990er Jahre nun ein Kredit von der Stadt Winterthur gesprochen wurde; daneben beteiligen sich auch private Geldgeber.(47) Diesem Entscheid vorausgegangen war eine Debatte über die Schutzwürdigkeit der oben erwähnten Vitrinen, die damit endete, dass diese vom kantonalen Denkmalpfleger Christian Renfer als "integraler Bestandteil des ursprünglichen Architektur- und Ausstellungskonzeptes" als schutzwürdig bezeichneten Glaskästen nun doch nicht mehr ausgestellt bleiben, sondern nur noch eingelagert werden müssen.(48)

Das neue Konzept sieht einen engen Bezug zur Region und zum Alltag vor; Schmutz geht es darum, eine Art "neues Heimatmuseum" zu schaffen, in dem die Natur als Teil unseres Alltags gezeigt werden solle. Mehrere Erlebnisräume(49) sollen entstehen, in denen naturwissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich und narrativ erläutert werden. Der Anknüpfungspunkt wird in der Gegenwart liegen, das Publikum soll da abgeholt werden, wo es im täglichen Leben steht. Davon ausgehend wird aber natürlich auch rückwärts geschaut in der Naturgeschichte, bis hin zu den Fossilien und Saurierpräparaten.

Ein Hauptanliegen von Schmutz ist es, ein umfassendes und ganzheitliches Bild eines bewussten Natur- und eines toleranten Menschenverständnisses zu vermitteln. Das Naturmuseum solle sich öffnen, nicht mehr nur systematische Anordnungen von Tier- und anderen Präparaten zeigen, sondern Zusammenhänge sichtbar machen. Eine lustvolle Präsentation ist Schmutz wichtig, wobei er sich explizit vor einer blossen Kommerzialisierung oder "Verdisneylandisierung"(50) distanziert. Er sieht für das Ausstellungskonzept einen "Medienmix" vor; einiges lasse sich nun einmal besser mit einem Computer vermitteln, während anderes nur am dreidimensionalen Objekt erfahren werden könne.

Die Rolle der Präparate

Die unersetzliche Qualität der Präparate besteht für Schmutz denn auch in ihrer Unmittelbarkeit, in ihrer direkten Fassbarkeit, im Taktilen und im Anschaulichen. Den Präparaten wohne eine Kraft inne, sie besitzen die Aura eines Originals, um mit Walter Benjamin(51) zu sprechen. Die neue Sammlungspräsentation will sich an den einzelnen Präparaten und Objekten orientieren und von diesen ausgehend Geschichten erzählen, während sie in den thematischen Wechselausstellungen eher illustrativ verwendet werden.

Im Allgemeinen werden nur mehr wenige Präparate neu hergestellt; meist auf Bedarf für bestimmte Ausstellungen und nicht "auf Vorrat" für die Sammlung. Diese ist über die Jahrhunderte langsam angewachsen, teilweise wurden oder werden auch Teile anderer Sammlungen angekauft. Werden heute aber seltene Tiere tot aufgefunden, präpariert man diese natürlich, wenn auch manchmal nur als "Balg", als Hülle. Zum Auftrag des Museums gehört es neben der Dokumentation der Biodiversität auch, seine Objekte zu Forschungszwecken zur Verfügung zu stellen; so kann auch eine spezifische wissenschaftliche Fragestellung Grund zur Herstellung von Präparaten sein. Werden Tiere für die Präparation gebraucht, arbeitet Schmutz eng mit der Flurpolizei, mit Wildpärken und mit Jägern zusammen, die ihm tote Tiere zur Verfügung stellen.

Verankerung in der Umgebung

"Museums need to reach into their community in order to be most effective;[...]"(52)

Neben dieser Zusammenarbeit und dem bereits erwähnten regionalen Ansatz in der Sammlungspräsentation greift die Einbettung des Winterthurer Museums in seiner Umgebung noch weiter, was ich, gerade aus volkskundlicher Perspektive, äusserst interessant finde: Die Naturwissenschaftlichen Sammlungen dienen laut Schmutz oft als Anlaufstelle für die Bevölkerung, um alle möglichen Fragen im Zusammenhang mit Natur und Tieren zu klären: Was tun bei Schädlingen in der Küche? Was mache ich mit dem toten Vogel auf der Terrasse? Solche und ähnliche Fragen werden oft an Schmutz und sein Team herangetragen; sie verweisen die Fragenden meist an andere Stellen weiter und fungieren so als eine Art Schnitt- und Beratungsstelle. Es gebe ausserdem, so Schmutz, eine ganze Reihe freiwilliger HelferInnen, die vieles ermöglichten, was mit den zur Verfügung stehenden Geldern nicht machbar wäre: Als Beispiel erwähnt er die aktuelle Ausstellung über Bienen und Wespen, zu der drei Lehrer eine Fülle von Fotografien bereitgestellt haben, die die Ausstellung illustrieren.

Es wird also im neuen Naturmuseum darum gehen, worum es heute schon ansatzweise in den Wechselausstellungen und im Kindermuseum - Einrichtungen, die notabene bestehen bleiben sollen - geht: weder um ein ehrfürchtiges, distanziertes Betrachten von nach wissenschaftlicher Systematik aufgereihten präparierten Tierkörpern in Glaskästen, noch um spektakuläre Inszenierungen, sondern um ein aktives Verstehen von und Teilnehmen an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen.

Schlussfolgerungen, Weiterführende Überlegungen

Wenn ich zum Schluss wieder zu meiner einleitend beschriebenen Faszination mit Tierpräparaten zurückkehre, so hat bei mir eine gewisse "Entmystifizierung" stattgefunden. Bevor ich mir das kulturhistorische Hintergrundwissen aneignete, waren die Präparate für mich, um mit den Worten dieser Arbeit zu sprechen, Teil einer persönlichen Wunderkammer. Das Bild von Beherrschung und Eroberung, das den Präparaten vor allem im 19. und im frühen 20. Jahrhundert anhaftet, hat dann meine Sichtweise zugleich erweitert und ernüchtert.

Müsste die Arbeit weitergeführt werden, so schiene mir vor allem ein Gedankenstrang interessant und ergiebig zu sein, obwohl er vom hier behandelten Thema wegführt: Die Untersuchung von menschlichen statt tierischen Präparaten. Wie in meiner Arbeit einige Male angedeutet, ist dies eine äusserst kontroverse Angelegenheit, ethisch-moralische Fragestellungen tauchen auf: Darf man einen toten menschlichen Körper als wissenschaftliches Anschauungsobjekt oder gar als pseudowissenschaftliches spektakuläres Ausstellungsobjekt gebrauchen?(53)

Bei den hier behandelten Tierpräparaten tauchen solche Fragen kaum auf; diese Tatsache könnte man als Ausdruck unseres Verhältnisses zu Tieren verstehen; im naturwissenschaftlichen Zusammenhang sehen wir die Tiere oft, wie es John Berger einmal ausdrückt, als "Objekte unseres sich immer weiter ausdehnenden Wissens".(54) Wer einmal eine Umkehrung dieser Verhältnisse auf unterhaltsame Weise vorgeführt bekommen möchte, dem sei der Film Planet of the Apes(55) aus dem Jahr 1968, von dem eine Neuverfilmung in Kürze in unseren Kinos anlaufen wird, ans Herz gelegt: Charlton Heston strandet darin auf einem Planeten, auf dem, wie es der Titel verspricht, Affen an der Macht sind und die Menschen wie Tiere halten, ja sogar ein naturwissenschaftliches Museum mit "ausgestopften" Menschen eingerichtet haben...

Bibliografie

Buchpublikationen:

Barraud Wiener, Christine/Jezler, Peter: Die Kunstkammer der Bürgerbibliothek in der Wasserkirche in Zürich: Eine Fallstudie zur gelehrten Gesellschaft als Sammlerin. In: Andreas Grote (Hg.): Macrocosmos in Microcosmo. Zur Geschichte des Sammelns 1450 bis 1800. Opladen: Leske + Budrich 1994, S. 763-798.
Benjamin, Walter: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. In: Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. Drei Studien zur Kunstsoziologie. Redaktion Günther Busch. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag 1977 (Erstauflage 1963, Erstveröffentlichung 1936 frz.)(edition suhrkamp 28).
Berger, John: Das Leben der Bilder oder die Kunst des Sehens. Berlin: Klaus Wagenbach 1985 (engl. 1980).
Beyrich, Harry: Das Lincksche Naturalien- und Kunstkabinett aus Leipzig, jetzt in Waldenburg (Sachsen). In: Andreas Grote (Hg.): Macrocosmos in Microcosmo. Zur Geschichte des Sammelns 1450 bis 1800. Opladen: Leske + Budrich 1994, S. 581-601.
Davis, Peter: Museums and the natural environment. The role of Natural History Museums in Biological Conservation. London/New York: Leicester University Press 1996.
Lenoir, Timothy/Ross, Cheryl Lynn: Das naturalisierte Geschichts-Museum. In: Andreas Grote (Hg.): Macrocosmos in Microcosmo. Zur Geschichte des Sammelns 1450 bis 1800. Opladen: Leske + Budrich 1994, S. 875-907.
Löfgren, Orvar: Natur, Tiere und Moral: Zur Entwicklung der bürgerlichen Naturauffassung. In: Utz Jeggle u.a. (Hg.): Volkskultur in der Moderne: Probleme und Perspektiven empirischer Kulturforschung. Reinbek bei Hamburg: rowohlt 1986, S. 122-144 (rowohlts enzyklopädie).
Luyendijk-Elshout, Antonie M.: "An der Klaue erkennt man den Löwen". Aus den Sammlungen von Frederik Ruysch (1638-1731). In: Andreas Grote (Hg.): Macrocosmos in Microcosmo. Zur Geschichte des Sammelns 1450 bis 1800. Opladen: Leske + Budrich 1994, S. 643-660.
Rácek, MilanWerner Schoberwalter: Mumia viva: Kulturgeschichte der Human- und Animalpräparation. Graz/Austria: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt 1990.
Schmutz, Hans-Konrad: Zwischen "schöner Occupation" und dem Versuch "der Natur ihre Kunstgriffe abzulernen": Schweizer Sammler im Ancien Régime. In: Andreas Grote (Hg.): Macrocosmos in Microcosmo. Zur Geschichte des Sammelns 1450 bis 1800. Opladen: Leske + Budrich 1994, S. 747-762. Wonders, Karen: Habitat Dioramas: Illusions of Wilderness in Museums of Natural History. Uppsala: Almqvist & Wiksell 1993.
Yanni, Carla: Nature's Museums: Victorian Science and the Architecture of Display. London: The Athlone Press 1999. 6.1.2.

Zeitungsartikel

Gmür, Martin: Biologisches von Märchentieren. In: Tages-Anzeiger, 21.8.1999, S. 17.
Gmür, Martin: Erleben statt staubige Vitrinen. In: Tages-Anzeiger, 12.6.2001, o.S..
Gmür, Martin: Rekord: 438'000 Leute besuchten die Museen. In: Tages-Anzeiger, 18.1.2001, S. 21.
Gmür, Martin: Schlauer, als der Bauer erlaubt. In: Tages-Anzeiger, 4.11.2000, S. 17.
Gmür, Martin: Winterthur intern. In: Tages-Anzeiger, 10.11.2000, S. 23
Keller, Hans: Tiere im Winter: Hamstern und durchhalten. In: TA, 27.1.2000, S. 25. Keller,
Roger: Zwei grosse Kulturprojekte. In: Tages-Anzeiger, 10.12.1999, S. 23. Mösli, Andreas: Modernes Museum. In: Tages-Anzeiger, 22.2.2001, S. 18.

Filme

Blue End. Kasics, Kaspar: CH 2000
Planet of the Apes. Schaffner, Franklin J.: USA 1968 6.1.4.

Ausstellungen

Die grosse Illusion: Deutsche Übersetzung der wichtigsten Texte der Ausstellung. Musée d'histoire naturelle Neuchâtel, 21.10.2000 - 21.10.2001.
Weltenharmonie. Die Kunstkammer und die Ordnung des Wissens. Katalog zur Ausstellung. Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig/Kunstmuseum des Landes Niedersachsen, 20.7.-22.10.2000. Braunschweig: Herzog Anton Ulrich-Museum, 2000. 6.1.5.

Internet

Beichle, Ulf: Sammeln um jeden Preis oder Sammeln auf keinen Fall? Fachgruppe der Naturwissenschaftlichen Museen im Deutschen Museumsbund: Herbsttagung der Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen 2000 in Mainz, 5. - 7. Oktober 2000:www.museumsbund.de/fgnat/geschichte/fgnat_geschichte_mainz.htm#vorträge, Version vom 31. Mai 2001.
FENSCORE: Federation for Natural Sciences Collections Research: Verband der Museen der Schweiz/Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften: Die Naturwissenschaftlichen Museen der Schweiz in der Forschung. fenscore.man.ac.uk/swissmusres.htm, Version vom 31. Mai 2001.
Klausewitz, Wolfgang: Biologische Sammlungen - von Goethe bis zur Gentechnologie. Fachgruppe der Naturwissenschaftlichen Museen im Deutschen Museumsbund: Herbsttagung der Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen 2000 in Mainz, 5. - 7. Oktober 2000: www.museumsbund.de/fgnat/geschichte/fgnat_geschichte_mainz.htm#vorträg, Version vom 31. Mai 2001.
Knorre, Dietrich v.: Die Bedeutung naturkundlicher Objekte für das Verständnis des geistig kulturellen Umfeldes. In: Fachgruppe der Naturwissenschaftlichen Museen im Deutschen Museumsbund: Herbsttagung der Fachgruppe Naturwissenschaftliche Museen 2000 in Mainz, 5. - 7. Oktober 2000: www.museumsbund.de/fgnat/geschichte/ fgnat_geschichte_mainz.htm#vorträge, Version vom 31. Mai 2001.
Zoologisches Museum der Universität Zürich: Zoologisches Museum: www.unizh.ch/zoolmus, Version vom 15. Mai 2001

Präparation einer Netzpython:

http://www.etatfr.ch/mhn/de/divers/mhndtax.htm

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