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Volkskundliches
Seminar der Universität Zürich
Proseminar
Mensch und Tier SS 2001
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Einleitung
Gedanken
zur Faszination der Präparate
Kulturhistorische Hintergründe
Das 19. Jahrhundert: Industrialisierung
und Verstädterung
Das
20. Jahrhundert und heute
Naturwissenschaftliche
Sammlungen Winterthur
Schlussfolgerungen
Bibliografie
verena huber
verena huber@swissonline.ch
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Tierpräparate als Ausstellungsobjekt
Fussnoten
1 Ralph Waldo Emerson, amerikanischer
Naturphilosoph, 1803-1882, zitiert in Lenoir/Ross: Geschichts-Museum,
S. 905.
2 Einen kurzen statistischen Überblick bietet die Homepage
fenscore.man.ac.uk/swissmusres.htm, die die Rolle der Naturwissenschaftlichen
Museen der Schweiz in der Forschung untersucht.
3 Laut Aussage von Schmutz waren die Vitrinen nicht
einmal damals neu, sondern seien vom Kunstmuseum übernommen worden.
4 Siehe Gmür: Rekord.
5 Siehe beispielsweise Gmür: Märchentiere, Gmür: Bauer
und Keller: Hamstern.
6 Alle folgenden, in den Fussnoten oder im Text vermerkten
Angaben, die von Herrn Schmutz gemacht wurden, stammen aus einem Interview,
das ich mit ihm am 3. Juli 2001 in Winterthur geführt habe.
7 Siehe Ausstellungstexte Neuchâtel: Illusion, Teil
4. Dieser Effekt kann natürlich auch marktfördernd genutzt werden, wie
die äusserst erfolgreiche Ausstellung "Körperwelten" mit ihren narrativ
statt streng wissenschaftlich ausgestellten gehäuteten Menschenpräparaten
beweist. Prof. Gunther von Hagen, der sich als Künstler stilisierende,
mit Beuys-Hut auftretende "Plastinator", tourt noch immer durch Europa
damit, zur Zeit gastiert er in Berlin (siehe www.koerperwelten.com).
8 Im museumspädagogischen Zusammenhang gibt es allerdings
auch "Streichelpräparate"; in dem Teil der naturwissenschaftlichen Sammlungen
Winterthur, der als sogenanntes Kindermuseum benutzt wird, stehen ein
Fuchs- und ein Dachspräparat, welche beide explizit zum Anfassen gemacht
worden sind. Allerdings müssen laut Aussage einer Betreuerin die Kinder
manchmal davon abgehalten werden, auf den Tieren zu reiten, da diese
sonst beschädigt würden...
9 Siehe dazu Davis: Museums, S. 71.
10 Diese Tatsache wird in der von mir gewählten Literatur
oft erwähnt, es handelt sich um eine Thematik, die immer präsent ist.
Siehe beispielsweise v. Knorre: Umfeld. Das jeweilige Weltverständnis
kann auch Anlass zu Kritik geben, wie ein Aufsatz von Donna Haraway
belegt, in dem sie einen Teil des American Museum of Natural History
kritisiert, das ein Bild der Welt entwerfe, das stark von der männlichen,
weissen und kolonialistischen Jägermentalität geprägt sei (siehe Wonders:
Dioramas, S. 223-225 und Yanni: Display, S. 151.
11 Wonders: Dioramas, S. 221-229. Wonders widmet diesem
Thema ein ganzes Kapitel, das sie mit "The Perfect Mating of Science
and Art" betitelt.
12 Der Unterschied zwischen diesen beiden Sammlungsarten
wird in Klausewitz: Goethe beschrieben.
13 Falls nicht anders vermerkt, stütze ich mich für
diesen Abschnitt auf Angaben aus Rácek: Mumia S. 7-24.
14 Wonders: Dioramas, S. 23.
15 Löfgren: Naturauffassung, S. 124.
16 Angaben zu diesem Abschnitt stammen, falls nicht
anders vermerkt, aus Ausstellungskatalog Weltenharmonie, S. 9-21 und
49-53.
17 Siehe Abbildung in Ausstellungskatalog Weltenharmonie,
S. 16.
18 Barraud Wiener/Jezler sprechen auf S. 781 in Kunstkammer
über den Zusammenhang von Ordnen und Herrschen.
19 Schmutz: Ancien Régime, S. 748. Für eine ausführliche
Behandlung des Beispiels der Stadt Zürich siehe Barraud Wiener/Jezler:
Kunstkammer.
20 Ausstellungskatalog Weltenharmonie, S. 52.
21 Für nähere Informationen zu diesem Museum, auch
historischer Art, siehe www.unizh.ch/zoolmus
22 Siehe dazu den Aufsatz Luyendijk-Elshout: Ruysch.
23 Barraud Wiener/Jezler: Kunstkammer, S. 766.
24 Ausstellungskatalog Weltenharmonie, S. 48.
25 Beyrich: Kunstkabinett, S. 591.
26 Barraud Wiener/Jezler: Kunstkammer, S. 790.
27 Ausstellungskatalog Weltenharmonie, S. 19.
28 Schmutz: Ancien Régime, S. 752-753.
29 Angaben zu diesem Abschnitt aus Rácek: Mumia, S.
68-78.
30 Schmutz: Ancien Régime, S. 759.
31 Lenoir/Ross: Geschichts-Museum, S. 891.
32 Davis: Museums, S. 71.
33 Wonders: Dioramas, S. 228.
34 Allerdings empfanden dies damals schon einige Besucher
als langweilige Art der Präsentation (siehe dazu Rácek: Mumia, S. 103).
35 Schmutz: Ancien Régime, S. 751 und 757.
36 Erste Dioramen wurden schon Anfang des 19. Jh. geschaffen
(siehe dazu Davis: Museums, S. 64).
37 Siehe zum Beispiel die Abbildung Ebd., S. 66.
38 Wonders: Dioramas, S. 160-161, 182.
39 Klausewitz: Goethe.
40 Die Entwicklung der Museen im Bezug zur Umweltbewegung
in der zweiten Hälfte des 20. Jh. wird ausführlich in Davis: Museums,
S. 75-96, thematisiert. In Yanni: Display, S. 157, ist eine interessante
Bemerkung dazu zu finden, die sagt, dass diese Bewegung zur Rettung
der Natur gleichzeitig auch die naturwissenschaftlichen Museen rettete,
die sonst im 20. Jh. kaum mehr Aktualität besessen hätten.
41 Beichle: Sammeln.
42 Siehe Davis: Museums, S. 80.
43 Für eine kritische Betrachtung des Prinzips der
Interaktivität siehe Yanni: Display, S. 152-154.
44 Ebd., S. 149.
45 Die Angaben in diesem Kapitel stammen, falls nicht
anders vermerkt, alle aus dem in Anmerkung 6 erwähnten Gespräch mit
Hans-Konrad Schmutz.
46 Davis: Museums, S. 84.
47 Gmür: Vitrinen.
48 Gmür: Winterthur intern.
49 Gmür beschreibt dies in Vitrinen, folgendermassen:
"...Umwelt, Entwicklung der Landschaft, Erdgeschichte, ein Steinbruch
mit Saurierskeletten sowie das Zwischendeck des Meerschiffes 'Ida Ziegler'."
50 Mösli: Museum.
51 Zu diesem Thema immer noch lesenswert und nicht
umsonst oft zitiert: Benjamin: Kunstwerk.
52 Davis: Museums, S. 94.
53 Unbedingt sehenswert zu diesem Thema ist der Dokumentarfilm
Blue End, in dem der Fall eines zum Tode verurteilten Mannes in den
USA aufgerollt wird, dessen Körper zu Forschungszwecken in Scheiben
geschnitten und auf dem Internet publik gemacht wurde.
54 Berger: Kunst 1985, S. 17.
55 Regie Franklin J. Schaffner.
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