6. Tag: Karijini (Hamersley Range) National Park - Auski Roadhouse - Port Hedland

Donnerstag, 13. Mai 99

Nach einem weiteren gemeinsamen Frühstück heisst es Abschied von Isabelle, Corina und dem VW-Bus "Kermit" zu nehmen. Sie wollen weiter Richtung Millstream-Chichester National Park fahren. Wir haben nicht so viel Zeit und wollen über Wittenoom direkt nach Port Hedland fahren.

Abschied von Isabelle und Corina mit dem VW-Bus "Kermit"

Abschiedsfoto von Isabelle und Corina mit dem VW-Bus "Kermit"

Wir statten noch einen kurzen Besuch der von Aborigines gestalteten Ausstellung in der Süd-Ost-Ecke des Parkes, bevor wir vom Süden her durch die Yampire Gorge nach Wittenoom fahren wollen. Auch dieses Mal schaffen wir es nicht bis zur Asbest-Geisterstadt weil die Strasse durch die Yampire Gorge gesperrt ist. Sie soll angeblich in sehr schlechtem Zustand sein und wurde deshalb gesperrt. Ich befürcht dass der Strasse nicht wieder hergestellt wird. Die Australischen Behörden wollen ohnehin verhindern, dass sich Touristen den von den ehemaligen Asbestbrüchen in der Schlucht ausgehenden Gesundheitsrisiken aussetzen. Uns bleibt also nichts anderes übrig, als direkt zum Great Northern Highway zu fahren.

Roadtrain im Auski Roadhouse (Copyright by Åsmund Sjøen Pedersen)

Roadtrain im Auski Roadhouse (Copyright by Travelog - Western Australia, Åsmund Sjøen Pedersen)

Wir machen einen kurzen Verpflegungs- und Tankstop im Auski Roadhous. Das Bild von der kleinen Benzinlieferung, die per Roadtrain an der Tankstelle eintrift, stammt ausnahmsweise nicht von mir sondern von Åsmund Sjøen Pedersen. Er hat die selbe Reise wie wir 1996 gemacht. Das Auto stammte auch von SouthPerth 4WD Rentals. Sein Reisebericht ist hier zu finden.

Desert Peas am Great Northern Highway

Desert Peas am Great Northern Highway

Nach weiteren zweihundert Kilometer auf dem Great Northern Highway treffen wir wieder auf "Kermit" am Strassenrand. Wir befürchten schon, dass der doch schon recht betagte VW-Bus, der bereits anderthalb Mal Australien umrundet hat, eine Panne hat. Wir halten an und stellen mit Freude fest, dass sich unser Vermutung nicht bestätigt hat. Der ware Grund für den aussergewöhnlichen Stop ist nämlich eine grosse Ansammlung von Desert Peas (Wüsten Erbse). Das knallig leuchtende Rot dieser Pflanzen empfinde ich schon fast als unnatürlich und kann auf dem Foto gar nicht richtig wiedergegeben werden.

Wir fahren weiter nach Port Hedland am anderen Ende der Hamersley Iron Railroad. Hier wird das Eisenerz aus den Pilbara auf die grossen Schiffe verfrachtet. Diverse Kraftwerke und andere Industriebauten bilden die Skyline der Stadt. Wir beschliessen nochmals eine gemeinsame Nacht mit Isabelle, Corina und "Kermit" auf dem Cooke Point Caravan Park zu verbringen.

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P. Christener.