Alice Springs

17. Juli 2000

[< Barrow Creek] [Old Ghan Line >]

Nach einem Stop in Alice Springs fahren die meisten zum Red Center mit Uluru (Ayers Rock), Kata Tjuta (Olgas) und zum Kings Canyon weiter. Eine überschlagsmässige Abschätzung der verbleibenden Zeit von unseren Ferien ergibt für uns aber, dass wir zuwenig Zeit haben für diese Tour. Wir beschliessen deshalb das Red Center für eine andere Reise aufzusparen und direkt Richtung Sipson Desert weiterzufahren.

In Alice Springs stoppen wir ein leztes Mal in der Zivilisation und kaufen Vorräte ein: Esswaren und Bier für die nächste Woche, ein zwanzig Liter Kanister für zusätzlichen Treibstoff, achzig Liter Trinkwasser und für mich noch einen richtigen Arakuba Hut.

Wir kaufen den "Desert Pass". Zusammen mit der Bewilligung, welche benötigt wird um die Simpson Desert zu durchfahren, werden auch mehrere detaillierte Karten des Gebeites abgegeben. Dies ist ganz wichtig, weil die Navigation in der Wüste nicht immer einfach ist.

Unser Fahrzeug ist nun gut ausgerüstet für den bevorstehenden Trip. Selbstverständlich führen wir zwei Ersatzreifen mit. Ich staune immer wieder, wieviele Geländewagen nur mit einem Ersatzreifen vermietet werden. Die meisten Vermieter sind aber bereit, ihre Fahrzeuge besser auszurüsten, wenn sie wissen, dass man über lange Strecken fernab von der Zivilisation fahren will.

Hier noch Warnungen für Leser, die auch durch die Simpson Desert fahren wollen:

Ein gut ausgerüsteter 4WD Geländewagen ist ein absolutes Muss. Normale 2WD Fahrzeuge gelangen zwar an viele Orte hin, die mit "4WD only" bezeichnet sind, aber auf den sandigen Pisten in der Simpson Desert dürften sie keine Chance haben.

Die Umweltbedingungen und die Strassenzustände in der Simpson Desert können schnell zwischen "sehr gut" und "unbefahrbar" wechseln. Niemand weiss zu Beginn einer solchen Tour, auf was man sich gefasst machen muss. Es kann also nicht davon ausgegangen werden, dass die selben (guten) Bedingungen angetroffen werden, wie wir sie vorgefunden haben. Sollten die Wege zu schwierig oder unpassierbar sein, muss man auch bereit sein, zu wenden und eine andere Reiseroute zu wählen.

Wir sind nun also bereit für die Abfahrt zur Old Ghan Line.


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  Verfasser: P. Christener